Tadej Pogacar (Foto: ©CorVos)

Tadej Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) hat die 14. Etappe der 113. Tour de France gewonnen. Es war bereits der vierte Etappensieg bei dieser Tour. Rang zwei in Le Markstein ging an seinen Teamkollegen Isaac del Toro, der den Sprint der Verfolgergruppe vor Paul Seixas (Decathlon CMA CGM) und Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) gewann. Nur knapp dahinter erreichte eine Gruppe um Remco Evenepoel und Florian Lipowitz (beide Red Bull-Bora-hansgroe) das Ziel, zu der auch Juan Ayuso (Lidl-Trek) gehörte.

In der Gesamtwertung baute Pogacar seine Führung weiter aus – liegt nun 4:30 Min. vor Vingegard. Gesamtdritter ist weiter Evenepoel mit 5:04 Rückstand.


Die Etappe: 155 anspruchsvolle Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein.

Profil der 14. Etappe der Tour de France 2026
(Foto: © ASO)

Was sonst so passierte:

Nicht an den Start ging der Gesamtachtzehnte Ramses Debruyne (Alpecin – Premier Tech). Im strömenden Regen erfolgte der offizielle Start, wenig später hörte es auf und das Feld fuhr geschlossen, angeführt von Alpecin-PremierTech die ersten Kilometer in Richtung Sprintwertung. Philipsen setzte sich vor Pedersen durch und reduzierte den Rückstand im Kampf um Grün um fünf Zähler.

Danach wurde bergauf am Grand Ballon angegriffen. Es löste sich eine große Gruppe:
Visma – Lease a Bike: Bruno Armirail, Victor Campenaerts, Matteo Jorgenson
Red Bull-Bora-Hansgrohe: Mattia Cattaneo, Jan Tratnik
Lidl-Trek: Quinn Simmons
EF Education-EasyPost: Alex Baudin, Richard Carapaz, Ben Healy, Georg Steinhauser
Decathlon CMA CGM: Aurélien Paret-Peintre
Bahrain Victorious: Antonio Tiberi
Netcompany Ineos: Thymen Arensman, Egan Bernal, Tobias Foss
Soudal Quick-Step: Valentin Paret-Peintre
Uno-X Mobility: Tobias Johannessen, Anders Johannessen
Movistar: Pablo Castrillo, Einer Rubio, Raul García Pierna
Pinarello-Q36.5: Tom Pidcock
Groupama-FDJ United: Ewen Costiou
NSN: Marco Frigo (NSN),
Tudor: Marc Hirschi
Caja Rural-Seguros RGA: Sebastian Berwick

Kurz vor der Bergwertung aber brach die Gruppe auseinander. Es löste sich eine kleine Gruppe. Beide Johannessen-Brüder, Carapaz, Healy, Paret-Peintre. Aus der Verfolgergruppe sprang noch Einer Rubio nach vorn. Zu der Verfolgergruppe gehörte auch Thymen Arensman, doch nach einem Defekt fiel er zurück, fuhr dann in der Verfolgergruppe.

Am Gipfel des Ballon d’Alsace lagen Rubio, die Johannessen-Brüder, Carapaz, Healy und Paret-Peintre rund zwei Minuten vor dem Feld. Die 10 Punkte holte sich Paret-Peintre. Er hatte auch die ersten beiden Bergwertungen gewonnen und übernahm die Spitze in der Sonderwertung.

Das ohnehin dezimierte Feld teilte sich in der Abfahrt und auch Lenny Martinez fiel zurück. Er lag vor der Etappe auf Gesamtrang 10. Sie schafften den Anschluss an die Gruppe um das Gelbe Trikot aber nach einigen Kilometern wieder. Healy und etwas später auch Anders Johannessen fielen nach getaner Arbeit zurück, so gingen vier Spitzenreiter in die letzte Steigung des Tages. Das Feld lag aber nur noch rund 1:20 Minuten dahinter.

Im Anstieg zum Col du Haag lösten sich an der Spitze Carapaz und Johannessen. Im Feld machte das Decathlon-Team das Tempo. Carapaz löste sich rund neun Kilometer vor dem Gipfel vorn allein, wurde später aber wieder von Johannessen eingeholt.

Fünf Kilometer vor dem Bergwertung setzte Florian Lipowitz die erste Attacke. Dann setzte sich Jonas Vingegaard an die Spitze der Gruppe und machte Tempo. Skjelmose und Evenepoel fielen zurück. Die Favoritengruppe schmolz auf Vingegaard, Pogacar, Lipowitz, Ayuso und Del Toro zusammen. Sie holten zweieinhalb Kilometer vor der Bergwertung Carapaz und Johannessen ein.

Rund eineinhalb Kilometer vor der Bergwertung kam der Angriff von Pogacar und der Mann in Gelb löste sich allein. Er holte sich die 10 Bergpunkte am Gipfel und übernahm damit wieder die Spitze in der Bergwertung. Dahinter lagen Vingegaard und Seixas.

Pogacar zog durch und holte den Etappensieg. Del Toro sprintete Seixas und Vingegaard um Rang zwei ab. Das Red-Bull-Duo Evenepoel und Lipowitz arbeitete im Flachstück zum Ziel gut zusammen und verlor nur wenige Sekunden im Kampf um das Podium.