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Erlösung

Jasper Philipsen
(Foto: ©CorVos)

Die erste Woche lief nicht wie gewünscht, Jasper Philipsen war nicht in der Lage, sich in den Massensprints durchzusetzen. Ohne Etappensieg blieb er bei den Flachetappen. Nun fährt er als Ausreißer den erhofften Tagessieg ein, dank der Hilfe seiner Teamkollegen, aber nach einer starken Leistung.

„Das ist ein sehr schöner Sieg nach einem solchen Wechselbad der Gefühle bei dieser Tour de France. Ich musste bis zur 17. Etappe warten. Ich hatte mich sehr gut vorbereitet. Ich war tatsächlich in der Form meines Lebens! Aber die ersten Etappen waren furchtbar für mich. Ich fand weder zu mir selbst noch zu dem Gefühl, nach dem ich mich so sehr gesehnt hatte“, so Philipsen nach dem Rennen.

„Dieser Sieg gilt dem Team, das immer an mich geglaubt hat. Ich möchte mich bei allen bedanken. Bei jedem Abendessen war ich der ‚angry bird‘ am Tisch, weil ich so enttäuscht von mir selbst war und unglücklich darüber, dass ich keinen Etappensieg erringen konnte. Das Team musste damit klarkommen – nicht nur die Fahrer, sondern auch die Betreuer. Dieser Sieg ist für sie alle. Sie haben weiter an mich geglaubt und bis zur 17. Etappe gekämpft“, so Philipsen.

Ein emotionaler Sieg, fast wie eine Erlösung. „Ich habe während dieser Tour de France an mir gezweifelt. Ich hatte vor dem Rennen alles getan, was ich konnte, mich hervorragend vorbereitet – und war trotzdem nicht ich selbst. War es die Hitze, vielleicht etwas anderes…? Ich weiß es nicht. Tatsache ist, dass ich nicht auf meinem Niveau war. Mental war es wirklich hart. Ich habe so viel Scheiße abbekommen und musste Instagram löschen, und … . Egal. Ich habe versucht, mich mit meinen Teamkollegen in einer Blase zu verschanzen und auf neue Ziele hinzuarbeiten. Die Tour de France ist immer eine emotionale Achterbahnfahrt“, so der Belgier nach seinem Etappensieg, der ihn nun auch nah an das Grüne Trikot heranbringt.


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

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