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Erzwungen

Richard Carapaz
Foto: ©CorVos)

Sein Terrain sind die Berge. In der Gesamtwertung früh weit zurück, das Ziel war der Etappensieg. Richard Carapaz und sein gesamtes Team EF Education – EasyPost zeigten sich auf den ersten 17 Etappen offensiv. Alex Baudin war fünf Mal in der Ausreißergruppe, Ben Healy noch öfter. Georg Steinhauser war mehrfach als Ausreißer unterwegs, Sean Quinn verpasste zu Beginn der Tour knapp das Gelbe Trikot. Kasper Asgreen war bei den Flachetappen mehrfach mit der Brechstange unterwegs und Richard Carapaz versuchte es in den Vogesen als Ausreißer. Doch es dauerte bis zum 18. Renntag, ehe es mit dem erhofften Etappensieg klappte.

„Wir haben es vom ersten Tag an probiert, mit dem ganzen Team. Wir haben nie eine Gruppe verpasst, in der wir hätten sein sollen“, sagte Sportdirektor Charly Wegelius gegenüber Eurosport. „Auch heute wieder. Wir sind nachgefahren, niemand hat aufgegeben. Es ist das Ergebnis von 8 Fahrern und den Anstrengungen von ganz vielen Menschen dahinter“, so Wegelius.

Dieser Etappensieg war erzwungen. Er ist folgerichtig, nach den starken Auftritten. Das Team agierte geschlossen und kontrollierte das Rennen, bis die Situation so war, wie man sie haben wollte. Carapaz vorn, in einer kleinen Gruppe auf dem Weg zu einer Bergankunft. Ideal. Der Ex-Girosieger spielte seine Qualitäten aus und holte sich den Tagessieg.

Die Tour de France 2026 ist für das Team EF Education-EasyPost nun ein Erfolg. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber das Ziel Etappensieg wurde erreicht. Durchaus verdient!


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

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