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Abgehakt

Tadej Pogacar
(Foto: ©CorVos)

Er wollte unbedingt in Alpe d’Huez gewinnen, er hat sich den Sieg geholt. Den Kletterrekord an diesem legendären Tour-Berg ebenso. Doch es war ein hartes Stück Arbeit! Die Ausreißergruppe stark, mit exzellenten Kletterern! Das eigene Team geschwächt, aber extrem motiviert. Nils Politt verrichtete erneut extrem wichtige Helferaufgaben, rackerte lange an der Spitze des Feldes. Dennoch ging die Spitze mit reichlich Polster in die Schlusssteigung. Pogacar musste früh angreifen, wollte er die Spitze um Carapaz und Martinez noch einholen.

„Wir sind schon am Anstieg vorher Vollgas gefahren“, sagte Pogacar nach dem Rennen. Er habe gute Beine gehabt, viele Helfer waren eh nicht mehr da. Also ab dafür. „Adam (Yates) hat mir dann noch geholfen, ich war glücklich, hinter ihm herfahren zu können“, so Pogacar über seinen Teamkollegen, der aus der Spitze zurückfiel und noch für einige hundert Meter Tempo vor Pogacar machte.

Pogacar holte die Spitze ein, hängte sie ab. Er breitete die Arme aus, als wollte er sagen: Seht her, ich hab auch in Alpe d’Huez gewonnen. Der nächste Haken ist gesetzt, samt Rekordzeit die 21 Kehren hinauf. Marco Pantani hielt den Rekord bisher – nun wurde er pulverisiert. Mehr als eine Minute schneller war Pogacar, als Pantini 1995. Wahnsinn!


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

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