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Pech für Kuss, schwieriges Ende für Visma

Sepp Kuss
(Foto: ©CorVos)

Am Gipfel des Sarenne lag Sepp Kuss noch vorn, nur wenige Sekunden zwar, aber konnte Richard Carapaz auf Distanz halten. Doch zwei Stürze nahmen ihm die Chance auf den Etappensieg. Dieser wäre sicher verdient gewesen, nicht nur für Kuss, sondern für das gesamte Visma | Lease a Bike Team. Denn man arbeitete sehr gut zusammen, war mit mehreren Fahrern in der Ausreißergruppe und gestaltete das Rennen nahezu ideal für Kuss.

Mit vier Fahrern war man in der Gruppe des Tages – Armirail, Jorgenson, Piganzoli und eben Kuss. Alle rackerten für den US-Amerikaner, lieferten als Mannschaft ein gutes Rennen. Am Ende stehen sie mit fast leeren Händen da. Tagesrang drei, eher enttäuschend. „Im Moment überwiegt die Enttäuschung. Wir haben hart gekämpft und waren gut positioniert. Sepp hatte noch 15 Sekunden Vorsprung und ist normalerweise ein guter Abfahrer. Deshalb war das eine großartige Chance auf den Sieg – es hätte uns Auftrieb gegeben und uns ermöglicht, die Woche positiv abzuschließen. Nun bleibt ein bitterer Nachgeschmack“, so Sportdirektor Marc Reef gegenüber NOS. Immerhin wurde Kuss als kämpferischster Fahrer geehrt.

Das Team hätte ein versöhnliches Ende dieser Tour gut vertragen können. Nach dem herausragenden Auftakt in Barcelona mit Sieg im Teamzeitfahren und dem Gelben Trikot, lief es lange gut, doch dann das sturzbedingte Ausscheiden von Leader Jonas Vingegaard auf Etappe 15. Man fuhr zwar auch nach Vingegaards Aus gut, agierte offensiv. Ein Sieg aber gelang nicht mehr. Umso bedeutungsvoller hätte der Tagessieg von Kuss sein können. Hätte. Nun gilt es, die Enttäuschung zu überwinden und die nächsten Ziele anzugehen. Aus dieser Tour wird man wohl mit gemischten Gefühlen heimfahren.


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

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