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Punktlandung MvdP

Mathieu van der Poel
(Foto: ©CorVos)

Was ein dramatisches Finale! Wäre der Zielstrich nur ein paar Meter weiter gewesen, der Tagessieger wäre nicht Mathieu van der Poel gewesen. Diesen Sieg wollte Van der Poel unbedingt. Im vergangenen Jahr musste er das Finale im TV schauen, schon damals dachte er daran, diese Etappe gewinnen zu wollen. Und das hat er, mit einer beeindruckenden Leistung. Seiner Attacke am Montmartre konnte nur Tadej Pogacar folgen. Gemeinsam kämpfen sie verbissen, um das Feld auf Distanz zu halten. Knapp, aber es gelang. Am Ende auch eine Willensleistung, quetschte Van der Poel seinen Körper komplett aus. Dieser Etappensieg war ein typischer „MVdP“-Sieg.

Er sorgt für den dritten Etappensieg seines Teams, Jasper Philipsen macht mit Rang zwei den Doppelsieg in Paris perfekt. Ein idealer Abschluss für das Team Alpecin-PremierTech und ein Etappensieg, der die Extraklasse des Mathieu van der Poel perfekt widerspiegelt.

„Ich dachte schon, wir würden eingeholt werden. Dann habe ich an diesen Moment gedacht und auf den letzten 500 Metern den Kopf nach unten genommen. Ich habe alles gegeben, was ich konnte. Ich habe nur darauf gewartet, dass ein Rad vorbeikommt und mich überholt, aber das ist nicht passiert. Am Ende sehe ich einen Pirelli-Reifen neben mir, und es ist der von Jasper. Das zeigt, dass wir nie aufgegeben haben“, so Van der Poel.


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