
Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat die 21. Etappe der Tour de France gewonnen. Der Niederländer griff am letzten Anstieg an, löste sich gemeinsam mit Tadej Pogacar und rettete einen kleinen Vorsprung ins Ziel. Rang zwei ging an Van der Poels Teamkollegen Jasper Philipsen, der sich im Sprint vor Mads Pedersen (Lidl – Trek) durchsetzte.
Tadej Pogacar konnte Van der Poel auf der Zielgeraden nicht folgen, fuhr jubelnd als 30. über die Ziellinie und feiert seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France. Er liegt in der Endabrechnung der 113. Tour de France rund sechseinhalb Minuten vor dem Gesamtzweiten Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe). Gesamtdritter ist Pogacars Teamkollege Isaac del Toro.
Das Rennen: 88,7 Kilometer in Paris. Die Zeiten für die Gesamtwertung wurden bereits 47,9 Kilometer vor dem Ende genommen.

(Foto: © ASO)
Was sonst so passierte:
Zunächst die übliche Bummerlfahrt mit Fotos und Parade der Wertungstrikotträger. Dann begann das Rennen und es wurde angegriffen. Rund 90 Kilometer vor dem Ende löste sich Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché). Er wurde wieder eingeholt und wenig später konnten sich Xabier Mikel Azparren (Pinarello Q36.5) und Thibault Guernalec (TotalEnergies) absetzen.
Bei der Zielpassage 47,9 Kilometer vor dem Ende wurde die Zeit für die Gesamtwertung genommen.
Als es das erste Mal hinauf zum Montmartre ging, drückte Mads Pedersen auf Tempo. Die beiden Ausreißer waren schnell eingeholt und es löste sich eine kleine Gruppe. Mit dabei Van der Poel, Pogacar, Van Mechelen, Matthews, Asgreen, Stuyven, Van Gils. Nach der Abfahrt schloss das dezimierte Feld wieder auf.
Als es das nächste Mal hinauf ging drückte Tadej Pogacar aufs Tempo. Er löste sich gemeinsam mit Mathieu van der Poel. In der Abfahrt schloss Remco Evenepoel auf. Doch das Feld schloss wieder die Lücke. Das Team Decathlon sorgte für den Zusammenschluss.
In der letzten Auffahrt griff Mathieu van der Poel an und nur Pogacar konnte folgen. Das Duo arbeitete gut zusammen, dennoch schmolz der Vorsprung dahin. Pogacar verlor auf der Zielgeraden den Anschluss, Van der Poel zog durch und holte sich den Sieg.


