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Pogacar-Dominanz – die Lücke ist nicht kleiner geworden

Es war ein souveräner Auftritt von Tadej Pogacar. Der Gesamtsieg war nie in Gefahr. Fünf Etappen gewann er selbst, eine verschenkte er an seinen Teamkollegen Isaac del Toro. Von Woche 1 an war klar, dass der Dominator der vergangenen Jahre erneut das Maß der Dinge ist. Am Berg der Stärkste, mental stabil, das Team überragend, auch als man mit Infekten zu kämpfen hatte. Es gibt nur einen logischen Sieger dieser 113. Tour de France.

Eine Erkenntnis dieser Tour ist, dass die Pogacar-Dominanz weitergeht. Die Lücke zum Superstar des Radsports ist nicht kleiner geworden. Ja, der in diesem Jahr deutlich verbesserte Remco Evenepoel gewann das Zeitfahren und die Bergankunft am Plateau de Solaison, doch da lag er schon fünf Minuten zurück. So war Evenepoels Antwort auf die Frage eines heimischen Journalisten, was es denn brauche, um die Tour zu gewinnen, eindeutig: Dass Pogacar nicht antritt.

Tadej Pogacar aber kündigte es bereits an – er möchte gern ein sechstes Mal die Tour gewinnen. Der Eindruck nach dieser Frankreichrundfahrt: Bliebe er gesund und ohne Sturz, wäre er auch im kommenden Jahr unschlagbar.


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: CyclusTools

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