Clásica San Sebastián Profil 2026

Es ist die 45. Auflage des baskischen Klassikers, wird am 1. August 2026 ausgetragen. „Donostia San Sebastian Klasikoa“ ist ein schweres Eintagesrennen, gemacht für bergfeste Fahrer. Fest vergunden ist das Rennen mit dem Anstieg Jaizkibel – der in der Vergangenheit oft eine Schlüsselstelle war. Seit einigen Jahren geht es im Finale über den supersteilen „Murgil“-Anstieg – zuletzt oft der Ort der Entscheidung.

Der Parcours ist klassisch und auch in diesem Jahr schwer! Das Rennen ist zwar rund 210 Kilometer lang, hat aber mehr als 4100 Höhenmeter! Es ist in diesem Jahr noch ein klein wenig schwerer geworden, auch wenn das Finale nicht verändert wurde. Im vergangenen Jahr siegte Giulio Ciccone. Er wird voraussichtlich mit der Startnummer eins ins Rennen gehen. Neben dem Italiener sind mit Marc Hirschi, Remco Evenepoel, Bauke Mollema und Julian Alaphilippe weitere Ex-Champions am Start. Evenepoel zählt sicher zum Favoritenkreis, aber auch Jan Christen, im vergangenen Jahr Zweiter, ist einer der Siegkandidaten.

Das Feld setzt sich aus Fahrern die aus einer Pause kommen, und auch einigen Tourstartern zusammen. Nur eine Woche nach Ende der Tour haben Fahrer wie Evenepoel sicher ordentlich Standgas, doch ob sie die nötige Frische mitbringen, bleibt abzuwarten. Evenepoel beispielsweise hat, wie andere Tourstarter auch, in der Woche nach Tourende einige Nachtour-Kriterien bestritten. Andere Fahrer, wie Felix Gall oder Carlos Rodríguez kommen aus einer intensiven Trainingsphase, bereiten sich bereits auf die Vuelta vor.


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Die Strecke der Clásica San Sebastián

Die Strecke wurde etwas verändert, im Vergleich zum vergangenen Jahr. Am Charakter ändert sich aber nichts. Der Andazarate wurde aus der Streckenführung genommen, dafür rückt der Kalbario in den Parcours. Das Finale ist gleich geblieben. Nach dem Start geht es, wie üblich, zunächst gen Westen entlang der Küste, dann ins Landesinnere und südwärts. Nach dem Kalibario geht es zunächst weiter gen Süden, dann ostwärts über die bekannten Azkarate und den Urraki zum Alkiza. Anschließend dann wieder gen Nordosten und dann über die bewährte Schleife mit dem legendären Jaizkibel und dem Erlaitz.

Die ersten Anstiege sind meist nicht super lang, aber haben einige steile Passagen. Auf der ersten südlichen Schleife ist der Urraki mehr als sechs Kilometer lang, doch auch er hat steile Passagen. Der bekannteste Anstieg ist der Jaizkibel – meist wird hier das Vor-Finale eröffnet.

Auf der östlichen Schleife im Finale geht es über den Jaizkibel. Es ist ein längerer Anstieg mit reichlich Tradition – der schwerste im Rennen ist es aber nicht. Dennoch könnte hier bereits für eine Selektion gesorgt werden, denn vom Gipfel sind es nur noch 60 Kilometer bis zum Ziel.

Der vorletzte Anstieg des Rennens ist der Erlaitz – ein giftiges Ding mit steilem Einstieg. Vier Kilometer ist es supersteil und die Fahrer haben bereits fast 200 Kilometer in den Beinen! Gut möglich, dass hier eine Vorentscheidung fällt!

Im Finale geht es in diesem Jahr wieder über den fiesen Murgil-Anstieg. Eine kurze, aber heftige Rampe mit Abschnitten von 19% Steigung! Vom Gipfel sind es nur acht Kilometer bis ins Ziel nach San Sebastian.

Favoriten

***** Remco Evenepoel
****Ciccone, Healy, Scaroni, Christen
*** Narváez, Van Gils, Schmid, Rodriguez
** Jorgenson, Pellizzari, Carapaz, Bisiaux, Arrieta, Garofoli, Van Eetvelt
* Bilbao, Widar, Tulett, Vertstrynge, Gall, Eulálio, Silva, Hirschi, Double

Die Startliste hier bei Firtscycling