
Paul Magnier (Soudal Quick-Step) hat die ADAC Cyclassics 2026 gewonnen. Der 22-Jährige setzte sich im Sprint des dezimierten Feldes vor Mike Teunissen (XDS Astana) und Laurence Pithie (Red Bull-Bora-hansgrohe) durch. Vierter wurde Paul Penhoët (Groupama – FDJ United), auf Rang fünf sprintete Henri Uhlig (Alpecin – Premier Tech).
In der letzten Auffahrt zum Waseberg hatten einige Sprinter Probleme und fielen zurück. Eine größere Gruppe um Magnier hielt die Verfolger auf Distanz, und so kam es am Ende zum Massensprint des stark dezimierten Feldes. Magnier hatte mehrere Helfer an seiner Seite und holte sich souverän den Sieg.
Paul Magnier will not be denied‼️
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) August 16, 2026
The Frenchman wins the 29th ADAC Cyclassics in Hamburg 💨 pic.twitter.com/XWD0tiV5rD
Die Strecke: 205 Kilometer, fünf Mal über den Waseberg.
Was sonst so passierte:
Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Filip Maciejuk (Movistar), Loe van Belle (Team Visma | Lease a Bike), Niklas Behrens (Team Visma | Lease a Bike), Dries De Pooter (Team Jayco AlUla), Benjamin Thomas (Cofidis) und Jonas Rutsch (Lotto Intermarché) wurden vom Feld einige Minuten weggelassen. Rund 75 Kilometer vor dem Ende formierte sich eine Vorfolgergruppe um Benoît Cosnefroy (UAE Team Emirates – XRG), Brandon Smith Rivera (Netcompany INEOS), Tim Rex (Team Visma | Lease a Bike) und Brent Van Moer (Pinarello Q36.5 Pro Cycling). Das Feld lag zu diesem Zeitpunkt etwa zweieinhalb Minuten hinter der Spitze.
Zehn Kilometer später ging es wieder den Waseberg hinauf und im Feld wurde attackiert. Die Verfolgergruppe war eingeholt und die Spitze nur noch eineinhalb Minuten voraus. Es lösten sich Gianni Vermeersch (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Florian Vermeersch (UAE Team Emirates – XRG), wurden aber im Stadtzentrum wieder vom Feld eingeholt. Die Spitze lag noch rund eineinhalb Minuten voraus.
In die vorletzte Auffahrt zum Wasebergs ging die Spitze mit rund einer Minute Vorsprung. Im Feld wurde das Tempo angezogen, aber es löste sich keine Gruppe. Nach der Steigung gab es einen Sturz, Biniam Girmay musste das Rad wechseln und fiel zurück.
Als es das letzte Mal in die Waseberg-Steigung ging, lagen die Ausreißer noch rund 15 Sekunden voraus. Im Feld zog Isaac Del Toro bergauf das Tempo an, das Feld riss auseinander. Kurz nach der Steigung waren alle Ausreißer eingeholt, das Feld war in mehrere Gruppen zerfallen. Jonathan Milan und Olav Kooij waren nicht ganz vorn dabei, im ersten Teil des Feldes von den Top-Sprintern nur Paul Magnier.
Die Verfolger schafften es nicht, die Lücke zu schließen, so sprintete am Ende ein rund 50 Fahrer großes Feld um den Sieg. Magnier setzte sich souverän durch.

