Paul Magnier (Foto: ©CorVos)

Paul Magnier (Soudal Quick-Step) hat die 4. Etappe der Deutschland Tour 2026 gewonnen. Im Sprint des dezimierten Feldes setzte er sich vor Danny van Poppel (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Tim Torn Teutenberg (Lidl-Trek) durch.

Isaac del Toro (UAE Team Emirates – XRG) zeigte sich auch am Schlusstag offensiv, erreichte im ersten Feld das Ziel und feiert den Gesamtsieg der Deutschland Tour 2026. Er liegt am Ende in der Gesamtwertung vor Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) und Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team).

Del Toro ist zudem bester Nachwuchsfahrer und Gewinner der Punktewertung. Das Bergtrikot verteidigte am Schlusstag Miguel Heidemann (REMBE | rad-net).


Die Etappe: 156 wellige Kilometer, Start und Ziel in Heilbronn

Profil der 4. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026
(Foto: ASO Germany)

So lief das Rennen

Nach dem Start formierte sich eine Fluchtgruppe mit Dominik Röber (Deutsche Nationalmannschaft), Ian Kings (Team Visma | Lease a Bike), Ko Molenaar (Picnic PostNL), Ben Jochum (Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur), Lennart Voege (Team Storck – MRW Bau) und Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) im Bergtrikot.

Die erste Bergwertung gewann Dominik Röber vor Molenaar und Voege. Das Feld hielt die Gruppe an der kurzen Leine. Auch das Soudal-QuickStep-Team machte die Verfolgungsarbeit, ebenso das Red-Bull-Team. Als es rund 55 Kilometer vor dem Ende das erste Mal hinauf zum Jägerhaus ging, lag die Spitze noch etwas mehr als eine Minute vor dem Feld. Heidemann gewann die Bergwertung und machte den Gesamtsieg in der Bergwertung der Deutschland Tour fix.

Im Feld zog das Visma-Team in der vorletzten Steigung das Tempo an und das Feld brach auseinander. In der Abfahrt aber schloss sich wieder ein größeres Feld zusammen. Die Ausreißer waren gestellt, bevor es das letzte Mal hinauf zum Jägerhaus ging und erneut griff Louis Barré an. Mathias Vacek und Isaac del Toro gingen mit, kurz vor dem Gipfel attackierte del Toro und löste sich allein. Erst kurz vor dem Ziel wurde der Gesamtführende eingeholt und Paul Magnier setzte sich im Sprint durch.