Matthew Brennan (Foto: ©CorVos)

Mit einem Massensprint endete die hügelige 2. Etappe der 81. Vuelta a Espana von Monaco nach Manosque in Frankreich und der Brite Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) hatte am Ende die stärksten Beine. Mit einigen Radlängen an Vorsprung sicherte er sich den Tageserfolg vor dem Spanier Pau Miquel (Bahrain – Victorious) und Tadej Pogacar (UAE Emirates XRG), der damit sein Rotes Trikot als Gesamtführender erfolgreich verteidigte.

Dabei wurde der Slowene im Laufe des Abschnitts ziemlich gefordert, denn der gestern nur um neun Hundertstel unterlegene Brite Ethan Hayter (Soudal – Quick Step) fuhr lange in einer Ausreißergruppe, holte sich Bonussekunden beim Zwischensprint. Erst auf dem letzten Kilometer verlor er den Anschluss an die Hauptgruppe und war damit keine Gefahr mehr in der Gesamtwertung. Im Finale war es dann der Belgier Wout van Aert (Visma – Lease a Bike), der Pogacar attackierte und zuvor auch schon Bonussekunden einsammelte. Doch der Slowene vereitelte den Versuch des Roubaix-Siegers, ihm die Spitzenposition abzuluchsen, locker.

🚀 Matthew Brennan secured himself a first win in his first Grand Tour with a demonstration of raw power. Rewatch the last kilometre now with Carrefour 💪 Con este sprint portentoso se llevó Matthew Brennan la victoria en Manosque. Revive el último kilómetro gracias a Carrefour #LaVuelta26

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— La Vuelta (@lavuelta.bsky.social) 23. August 2026 um 18:25

Das Rennen: 202,1 Kilometer warteten am Weg vom Auftaktort Monaco nach Frankreich, wobei nur die ersten 17 davon wirklich flach waren, ehe es ständig berghoch oder bergab ging. Wirklich große Hindernisse warteten aber nicht, so gab es nach 50 Kilometern die erste und nach 92 Kilometer schon die zweite und finale Bergwertung des Tages. Rund 40 Kilometer vor dem Ende wartete noch ein Zwischensprint mit Bonussekunden ehe noch einmal 200 Höhenmeter absolviert wurden und nach einer kurzen Abfahrt die letzten Kilometer auch bergan führten.

Profil der 2. Etappe der La Vuelta 2026
(Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Nachdem am Samstag der Spanier Diego Uriarte (Equipo Kern Pharma) als erster Zeitfahrer das Rennen eröffnete, nahm er diese Rolle auch am zweiten Tag der Vuelta ein und initiierte mit dem Niederländer Koen Bouwman (Jayco – AlUla) die erste Ausreißergruppe. Wenig später schlossen sich dieser der Spanier Sinuhe Fernandez (Burgos Burpellet BH) und etwas überraschend der Etappenzweite des Zeitfahrauftakts Ethan Hayter (Soudal – Quick Step) an. Dieser war nur um neun Hundertstel von Pogacar geschlagen worden und wollte über die Gruppe sein Glück gegen den Slowenen versuchen.

Bouwman sicherte sich die beiden Bergwertungen des Tages und übernahm die Führung in dieser Sonderwertung. Beim Sprint lag dann nur mehr Hayter vor dem Feld, holte sich diesen, dahinter war van Aert der nächste, der sich Sekunden gutschreiben lassen konnte. Danach war etwas die Luft raus im Feld, weswegen erst auf den letzten Kilometern wieder Vollgas gegeben wurde, vor allem von Van Aert, der aber sofort Pogacar an seinem Hinterrad hatte. Damit misslang der Versuch, dem Slowenen das Rote Trikot zu entreißen, aber dafür sprintete sein Teamkollege des Belgiers zum Tagessieg.

Was sonst noch geschah: Sergio Geovani Chumil (Burgos Burpellet BH) musste als erster Fahrer die Vuelta nach einem Sturz vorzeitig beenden. Auch der Belgier Cian Uijtdebroecks (Movistar) ging zu Boden, konnte das Rennen aber fertigfahren und verlor schlussendlich nur 18 Sekunden auf das Hauptfeld wie auch Joao Almeida (UAE Emirates XRG), Jarno Widar (Lotto – Intermarché) oder Felix Gall (Decathlon CMA CGM).