Profil der 3. Etappe der La Vuelta 2026 (Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Die dritte Etappe der Vuelta 2026 führt über 174 Kilometer von Gruissan-Aude nach Font Romeu. Ein flacher Start, ein schweres Finale. Es ist die erste Bergankunft der 81. Spanien-Rundfahrt und man darf einen Schlagabtausch der Favoriten aufs Podium erwarten. Rund 2600 Höhenmeter hat dieses Teilstück, rund eineinhalbtausend davon auf den letzten 35 Kilometern.

Die erste Bergankunft einer Grand Tour wird meist von den Klassementfahrern gewonnen – alle wollen zeigen, was sie draufhaben. Es ist ein echter Bergtest, die Karten müssen auf den Tisch und man wird deutlich sehen können, wie es um die Bergform der Favoriten bestellt ist. Es gibt im weiteren Verlauf dieser Vuelta schwerere Anstiege und heftigere Etappen, aber es wird sich bereits hier zeigen, wer zu den echten Anwärtern auf einen Platz auf dem Podium zählt.


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Die Strecke

Karte der 3. Etappe der Vuelta 2026
Foto: ©unipublic/LaVuelta

Nach dem Start wird zunächst eine kleine Schleife gefahren, danach geht es flach gen Süden. Es geht entlang der Küste, dann rechts weg ins Landesinnere. Nach rund 90 Kilometern beginnt allmählich die Steigung. Zunächst geht es nur leicht bergan, kurz nach der Sprintwertung beginnt dann der eigentlich Anstieg.

Der Col de Mont-Louis ist ein langer Anstieg. Im unteren Teil noch moderat steil, im Mittelteil aber durchaus happig. Insgesamt ein langer, aber nicht allzu steiler Berg. Nach der Bergwertung gibt es eine kurze Abfahrt, dann geht es in die Schlusssteigung.

Noch einmal wird fast 10 Kilometer geklettert. Unten zunächst noch moderat, dann aber an einigen Stellen doch etwas steiler. Insgesamt kein Monsterberg, aber doch in größerer Höhe.

Finale der 3. Etappe der Vuelta 2026
(Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Bergwertungen:
COL DE MONT-LOUIS Km 157,8 | 19,4 km – 4,8%
FONT ROMEU Km 174,0 | 9,8 km – 5 %

Sprintwertung:
VILLEFRANCHE-DE-CONFLENT | Km 129,0

Die Favoriten

Der Top-Favorit auf den Tagessieg ist wohl Tadej Pogacar. Gut möglich, dass der Toursieger direkt ein Statement abgeben möchte und zeigen, wer der Chef der Vuelta ist. Doch der Anstieg ist zwar lang, aber nicht supersteil. So werden die Abstände wohl eher gering ausfallen. Oder wird moderat Tempo gefahren und es kommt am Ende eine kleine Gruppe an, die um den Tagessieg sprintet? Auch das ist möglich. Viel hängt vom UAE-Plan und Pogacar ab.

***** Tadej Pogacar
**** Carapaz, Fisher-Black
*** Onley, Skjelmose, Beloki, Widar
** Bisiaux, Tulett, Paret-Peintre, Vine, Johannessen
* Romeo, Brenner, Laurance, Van Aert

Start: 13:10 Uhr
Ziel: ~17:10 Uhr