Profil der 4. Etappe der La Vuelta 2026 (Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Die 4. Etappe der Vuelta 2026 ist nur rund 105 Kilometer lang, aber sehr anspruchsvoll! In Andorra geht es auf und ab – in Summe müssen fast 3000 Höhenmeter absolviert werden. Es heftiger Tag, der im Kampf um das Podium der Vuelta von großer Bedeutung sein kann. Direkt nach dem Start geht es bergauf, für die schwereren Fahrer ein brutaler Auftakt. Es geht den ganzen Tag entweder hoch, oder runter – vier Anstiege müssen bewältigt werden.

Eine kurze Bergetappe ist schwer zu kontrollieren. Die Klassementfahrer müssen vom Start weg aufmerksam sein. Wer auf diesem Terrain einmal angehängt ist, kann nur bedingt mit Hilfe der Kollegen zurückkommen. Ein schweres Teilstück, das vielleicht für größere Abstände in der Gesamtwertung sorgen wird.


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Die Strecke

Karte der 4. Etappe der Vuelta 2026
Foto: ©unipublic/LaVuelta

Es geht direkt nach dem Start bergan. Ein langer und schwerer Anstieg – der PORT D’ENVALIRA ist ein echter Andorra-Klassiker.

Nach der Steigung folgt eine lange Abfahrt und dann geht es wieder bergan.

Der COLLADA DE BEIXALIS ist nur rund sechseinhalb Kilometer lang, aber giftig steil! Vor allem im unteren Teil geht es sehr steil hinauf. Nach der Bergwertung geht es bergab, dann zur nächsten Steigung.

Der dritte Anstieg des Tages ist fast 10 Kilometer lang – im Schnitt rund 7% steil. Ein schwerer Anstieg, der kaum die Chance bietet, mal durchzuschnaufen.

Nach der Bergwertung geht es bergab, dann nochmals bergauf und dann hinab zum Ziel.

Die Abfahrt zum Ziel hat einige Kurven – hier ist Aufmerksamkeit gefragt! Nur die letzten 400 Meter sind flach. Vermutlich wird aber keine große Gruppe um den Tagessieg kämpfen.

Finale der 4. Etappe der La Vuelta 2026
(Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Bergwertungen:
PORT D’ENVALIRA Km 25,1 | 23,3 km – 5,1%
COLLADA DE BEIXALIS Km 59,3 | 6,5 km – 8,5%
COLL D’ORDINO. Km 78,7 | 9,9 km – 7%
ALTO DE LA COMELLA Km 100,0 | 3,9 km – 5,9%

Sprintwertung:
ORDINO Km 68,4

Die Favoriten

Eine heftige Bergetappe – natürlich ist Tadej Pogacar der Favorit auf den Tagessieg. Durchaus denkbar, dass Pogacar direkt ein Statement setzen möchte und sich ein Polster in der Gesamtwertung schaffen will. Es sind die absoluten Top-Kletterer, die auf diesem Terrain zu den Favoriten zählen – man darf fest davon ausgehen, dass sich die Klassementfahrer hier vorn zeigen. Die Kräfteverhältnisse werden offengelegt – wer kann hinter Pogacar seine Ansprüche auf das Podium festigen? Oder kann sogar einer der Konkurrenten Pogacar folgen? Das wird das Rennen zeigen.

***** Tadej Pogacar
**** Onley, Skjelmose, Carapaz
*** Gall, Johannessen, Roglic, Widar
** Mas, Tulett, Buzitrago, Almeinda
* Vine, Kuss, Tejada, Paret-Peintre

Start: 14:40 Uhr
Ziel: ~ 17:30 Uhr