
Nach der heftigen Bergetappe am Dienstag geht es nun mit einer leicht hügeligen Etappe weiter. Diese 5. Etappe führt von Falset nach Roquetes. 173,3 Kilometer und rund 1700 Höhenmeter müssen bewältigt werden. Im Finale gilt es, mehrere Steigungen zu meistern, die schwerste ist mehr als drei Kilometer lang, bei rund 7% Steigung. Nur die letzten 14 Kilometer zum Ziel sind dann komplett flach.
Für die bergfesten Sprinter ist dies eine sehr gute Gelegenheit, und man darf davon ausgehen, dass sie sich diese nicht entgehen lassen wollen. Denn auch in diesem Jahr ist der Vuelta-Parcours wenig sprinterfreundlich. Doch bevor der letzte Anstieg gemeistert ist und es dann in die Abfahrt und flach zum Ziel geht, müssen auf einem Abschnitt von rund 30 Kilometern bei mehreren kleinen Anstiegen in Summe mehr als 800 Höhenmeter bewältigt werden. Wird dort extrem schnell gefahren, könnte das für einige endschnelle Männer zum Problem werden.
Und noch eine Komponente könnte das Rennen beeinflussen: der Wind! Es sind zwar „nur“ Windgeschwindigkeiten um die 20 km/h vorhergesagt – für Stress und Hektik kann dies aber durchaus reichen. Für die Klassementfahrer geht es vor allem darum, sicher und ohne Zeitverlust das Ziel zu erreichen.
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Die Strecke

Foto: ©unipublic/LaVuelta
Die ersten Kilometer der Etappe sind leicht wellig. Ein wenig bergab, ein wenig bergauf – nichts Wildes. Doch der Wind könnte eine Rolle spielen, denn es geht über offenes Terrain und gerade in den Passagen gen Westen könnte er von der Seite ins Feld blasen.
Der Mittelteil der Etappe ist flach, das Finale dann aber doch anspruchsvoller. Mehrere kurze Steigungen läuten das Schlussdrittel der Etappe ein. Der knackigste Anstieg wird dann rund 30 Kilometer vor dem Ende in Angriff genommen. Dreieinhalb Kilometer mit 7% im Schnitt – im unteren Teil durchaus steil. Hier müssen die Sprinter die Zähne zusammenbeißen. Doch es bleibt noch eine Abfahrt und ein Flachstück, ehe es zum Ziel geht.
Die letzten Kilometer zum Ziel führen leicht bergan – es sind Punch und Timing gefragt.

(Foto: ©unipublic/LaVuelta)
Bergwertungen:
PUERTO DE PAÜLS Km 148,4 | 3,5 km 7,1 %
Sprintwertung:
TIVENYS Km 114,7
Die Favoriten
Es ist ideales Terrain für Fahrer wie Mads Pedersen oder Wout van Aert. Auch Matthews Brennan klettert sehr ordentlich und wird auf diesem Terrain nur schwer abzuhängen sein. Die reinen Sprinter sind bei der Vuelta ohnehin nicht am Start, dafür einige bergfeste Sprinter! Kaden Groves, Jordi Meeus, Bryan Coquard – gerade auf diesem Terrain kann es Überraschungen geben.
***** Matthew Brennan
**** Pedersen, Van Aert
*** Groves, Meeus, Turner
** Aular, Coquard, Hofstetter
* Govekar, Braet, Dainese, De Schuyteneer
Start: 13:43 Uhr
Ziel: ~17:30 Uhr


