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Nummer 3

Tadej Pogacar
(Foto: ©CorVos)

Tadej Pogacar spannte seine Helfer ein und ließ die Ausreißergruppe an der kurzen Leine. Dann kam die zu erwartende Attacke und der Mann in Rot stiefelte davon. Soweit, so erwartbar. Dass in den Kampf um den Tagessieg zumindest noch ein klein wenig Spannung kam, lag an Enric Mas, der wieder aufschließen konnte. Im Sprint gegen Mas setzte sich dann Pogacar erwartungsgemäß durch und holte am sechsten Renntag den dritten Sieg. Eine Etappe wurde wegen Unwetters abgebrochen – so eine Bilanz von drei Siegen bei fünf Chancen. Irre.

Die Etappe hätte durchaus eine Chance für Ausreißer sein können, wäre Pogacar gewillt gewesen, die Gruppe des Tages ziehen zu lassen. Doch warum sollte er das tun, wenn er stattdessen einen weiteren Sieg einfahren kann? Pogacar dominiert dieses Rennen, auch wenn er diesmal nicht als Solist siegte. Er führt die Gesamtwertung komfortabel an und sollte er gesund durchkommen, wird er wohl kaum zu schlagen sein. Pogacar ist Pogacar und macht Pogacar-Sachen – auch bei der Vuelta.

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