Raketen-Enric

(Foto: ©CorVos)
„Ich war überrascht, als Enric vor dem Gipfel an mir wie eine Rakete vorbeizog“, sagte Tadej Pogacar nach dem Rennen. In der letzten Steigung hatte Pogacar attackiert und sich allein gelöst. Doch Mas kam immer näher, holte dann Pogacar kurz vor der Bergwertung ein und fuhr vorbei. Ein außergewöhnliches Schauspiel, dass ein Fahrer den enteilten Tadej Pogacar an einer heftigen Steigung wieder einholt!
Enric Mas lieferte ein herausragendes Rennen, war dem Überflieger Pogacar überraschend ebenbürtig. Mas liegt nun auf Gesamtrang zwei, darf sich Hoffnungen auf das Podium machen. Schon drei Mal stand Mas auf dem Podium der Vuelta! Es scheint ohnehin, als sei er bei seiner Heimrundfahrt ein anderer Fahrer, als bei der Tour oder dem Giro. Dass er allerdings mit Pogacar mithalten kann, ist eine echte Überraschung!
Man wird sehen, wie sich Mas schon am Freitag bei der nächsten Bergankunft schlägt – ob er tatsächlich erneut bei Pogacar mithalten kann. Vermutlich würden wenige Fans etwas dagegen haben, gäbe es tatsächlich einen Herausforderer für Pogacar. Richtig Spannung kommt bei mehr als drei Minuten Rückstand in der Gesamtwertung nicht auf, und vermutlich war es keine Karrierebestleistung von Pogacar am Puerto el Bartolo.
Es wirkte eher, als hätte Pogacar bereits in den Verwaltungsmodus geschaltet, nachdem ihm via Funk ein großer Vorsprung mitgeteilt worden war. Doch die Hoffnung auf Spannung, bleibt zumindest für einen Tag erhalten.
🎩 ¡NOS QUITAMOS EL SOMBRERO CON @EnricMasNicolau!
— Teledeporte (@teledeporte) August 27, 2026
El español recupera el ataque de Pogacar y le alcanza en la ascensión del 'Bartolo'#Vuelta2026 #VueltaRTVE27a
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