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Endlich!

Andreas Leknessund
(Foto: ©CorVos)

Der erste Grand-Tour-Etappensieg für Andreas Leknessund. Verdient, und überfällig! Leknessund gehörte zu den ersten Angreifern des Tages, fuhr gemeinsam mit Wout van Aert den ganzen Tag an der Spitze. Am Ende profitierte Leknessund davon, dass er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Tobias Johannessen an der Spitze war und starke Beine hatte! Das UnoX-Duo schickte Leknessund voraus, Johannessen, im Finale bergauf sicher noch stärker als Leknessund, kontrollierte dahinter. „Davon träumt man, als Team, wenn man in solcher Situation ist“, sagte Johannessen über das Finale. Ein ideales Szenario, in dem Johannessen die Attacken der Konkurrenz sicher hätte mitgehen können, wenn es diese gegeben hätte. „Wir haben das perfekt gemacht, als Team! Ein perfekter Tag“, so Johannessen und sagte, das Leknessund es „genauso verdient hat wie ich“.

Ganz sicher! Auch Johannessen hätte gern seinen ersten Sieg bei einer großen Landesrundfahrt eingefahren – doch Leknessund war so oft nah dran, dass es längst überfällig war! Allein in diesem Jahr war Leknessund drei Mal Etappenzweiter! Wurde fast zum tragischen Helden. Nun holt er sich bei der Vuelta den großen Triumph! Nach einem harten Tag an der Spitze des Rennens. Mit Trauerflor am Arm, nach dem Tod von Norwegens König Harald. Ein ganz besonderer Tag für Andreas Leknessund. Ein absolut verdienter Sieg, nachdem es endlich klappte!


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