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Endlich!

Bryan Coquard
(Foto: ©CorVos)

Es war an der Zeit! Einige Male schon war Bryan Coquard ganz nah dran, am Grand-Tour-Etappensieg! In Limoges vor 10 Jahren fehlten nur Millimeter zum Tour-Etappensieg – Marcel Kittel schnappte sich knapp den Sieg. In Paris war er Zweiter, bei der Vuelta 2022 hinter Mads Pedersen ebenso. Doch nun, bei seiner 13. Grand Tour klappt es endlich! Etappensieg!

„Es steckt viel Arbeit dahinter. Ich bin bei Grand Tours schon oft Zweiter geworden. Ich bin 34 Jahre alt und einfach unglaublich stolz und glücklich“, so Coquard im Siegerinterview. „500 Meter vor dem Ziel sah ich Jordi Meeus. Ich wusste, dass er bei solchen Zielankünften sehr schnell ist. Ich habe gewartet – es herrschte Gegenwind –, und dann bin ich im richtigen Moment aus dem Windschatten heraus angetreten. Es ist fantastisch, diesen Sieg endlich geschafft zu haben“, so der Tagessieger.

Für Coquard, für sein gesamtes Cofidis-Team ist dieser Etappensieg von enormer Bedeutung! Erst ein Sieg auf WorldTour-Level gelang zuvor, in dieser Saison. Nun der so wichtige Grand-Tour-Etappensieg! Die Vuelta ist damit ein Erfolg, ganz egal, was in den kommenden Etappen passiert. Gut möglich, dass mit dem Sieg im Rücken das Selbstvertrauen steigt, wenn der Druck schwindet. Ein Sieg, auf den Coquard so lange gewartet hat. Fast ein wenig schade, dass er an diesem Tag gelingt, wo das Ausscheiden von Pogacar die Schlagzeilen bestimmt.


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