Alex Aranburu (Foto: ©CorVos)

Alex Aranburu (Cofidis) hat die 90. Auflage der Bretagne Classic – CIC gewonnen. Der Spanier löste sich kurz vor dem Ziel aus der kleinen Spitzengruppe und siegte in Plouay nach 228 Kilometern als Solist. Rang zwei ging an Alexander Kamp (Uno-X Mobility). Alessandro Borgo (Bahrain – Victorious) wurde Dritter.


Markus Hoelgaard (Uno-X Mobility), Alexy Faure Prost (Team Picnic PostNL) und Sjoerd Bax (Pinarello Q36.5) bestimmten als Ausreißer zunächst das Rennen. Das Feld ließ sie zunächst ziehen. Etwas mehr als 100 Kilometer vor dem Ende sprangen Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) und Emil Herzog (Red Bull-Bora-hansgrohe) aus dem Feld zur Spitze.

Rund 60 Kilometer vor dem Ende waren die Ausreißer fast eingeholt, im Feld wurde das Tempo angezogen. Slock, Hermans und Thomas sprangen nach vorn zur Spitze. Es formierten sich Verfolgergruppen, im Feld kam es zu einem Massensturz. Auch Paul Magnier kam zu Fall und musste das Rennen aufgeben.

Als es 32 Kilometer vor dem Ende in die vorletzte Runde ging, lag die Spitzengruppe mehr als 45 Sekunden vor der Verfolgergruppe. Das Feld lag mehr als eineinhalb Minuten zurück, holte etwas mehr als 20 Kilometer vor dem Ende die Verfolgergruppe ein. Bax opferte sich für seinen Teamkollegen Hermans auf, fiel dann zurück.

Auf die letzte Runde ging die Spitze mit rund einer Minute Vorsprung. Doch der Vorsprung schmolz immer weiter zusammen. Sechs Kilometer vor dem Ende waren die Ausreißer fast eingeholt, es wurde attackiert und das dezimierte Feld brach auseinander. Es löste sich fünf Kilometer vor dem Ende die kleine Gruppe um Aranburu, Kamp, Borgo, Herzog, Berckmoes, Lepeira, Pluimers und Co.

Rund eineinhalb Kilometer vor dem Ende kam dann die Attacke von Aranburu und er holte sich den Sieg.