Decathlons Angriff verpufft

(Foto: ©CorVos)
Das Team von Felix Gall machte früh die Tempoarbeit. Man wollte den Angriff von Gall vorbereiten, die Ausreißer einholen und ein schweres Rennen haben. Doch der Angriff in der Schlusssteigung kam zu früh. Er verpufft direkt. Gregor Mühlberger musste seinen Effort zu leisten, war eigentlich später für die Tempoarbeit eingeplant. Das verriet Mühlberger nach der Etappe gegenüber Eurosport. So kam der Angriff von Gall zu früh, nicht im richtigen Moment und er konnte die Konkurrenz nicht abschütteln.
Anschließend hatte Felix Gall nicht die Ruhe zu pokern. Er zog mehrfach an, schloss Lücken, nachdem andere Fahrer angegriffen hatten. Als dann Mas attackierte, konnte er nicht mit. Eine Niederlage für den Österreicher, die Taktik ging nicht auf.
Doch viel passiert ist nicht, der Schaden klein! Gall erreichte nur 18 Sekunden nach Mas das Ziel. Ein kleiner Rückstand, nach einer der schwersten Etappen dieser Vuelta. Kein Drama, aber vielleicht doch eine kleine Enttäuschung. Am Ruhetag wird man im Team Decathlon überlegen, wo man den Rückstand auf Mas aufholen kann. Einen neuen taktischen Plan machen. Man darf gespannt sein, was man sich Neues ausdenkt.


