Enric Mas (Foto: ©CorVos)

Enric Mas (Movistar) hat die 9. Etappe der 81. Spanien-Rundfahrt gewonnen und das Leadertrikot verteidigt. Der Spanier setzte sich bei der schweren Bergankunft am Alto de Aitana vor Oscar Onley (Netcompany INEOS) durch. Rang drei ging an Primož Roglič (Red Bull-Bora-hansgrohe), der 12 Sekunden nach dem Sieger das Ziel erreichte.

Mas baut seine Führung in der Gesamtwertung etwas aus. Liegt nun 1:18 Min. vor Primož Roglič. Gesamtdritter ist Felix Gall (Decathlon CMA CGM) mit 1:39 Min. Rückstand.


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Die Etappe: Ein brutales Teilstück! 187 Kilometer und mehr als 5000 Höhenmeter. Am Ende eine ganz schwere Bergankunft am Alto de Aitana

Profil der 9. Etappe der La Vuelta 2026
(Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Was sonst so passierte:

Nach dem Aus von Tadej Pogacar ging Enric Mas in Rot in die Etappe. Direkt nach dem Start begannen die Attacken. Es lösten sich Pavel Sivakov (UAE Emirates XRG), Alexey Lutsenko (NSN), Andreas Kron (Uno-X Mobility), Alastair Mackellar (EF Education-EasyPost), Fabian Weiss (Tudor) und Alessandro Romele (XDS Astana). Weiss fiel im ersten Anstieg zurück. Aus dem Feld wurde weiter angegriffen. Dann sprangen weitere Fahrer nach vorn und es formierte sich schließlich eine 15 Fahrer große Ausreißergruppe.

Red Bull-Bora-Hansgrohe: Fisher-Black
UAE Emirates XR: Sivakov, Vermaerke
Netcompany Ineos: Svestad-Bardseng
Alpecin-Premier Tech: Debruyne
NSN: Lutsenko
Soudal Quick-Step: Paret-Peintre
Uno-X Mobility: Kron
EF Education-EasyPost: Mackellar
Tudor: Küng
XDS Astana: Romele
Kern Pharma: Berrade
Visma-Lease a Bike: Armirail
Bahrain: Buitrago
PicNic: Lemreeize

Dahinter formierte sich eine weitere Gruppe. Aus dieser Verfolgergruppe sprangen zunächst Filippo Zana, Marcel Camprubi, Milan Vader und Gianni Vermeersch nach vorn zur Spitze. Etwas später dann auch Raul Garcia Pierna, Pau Marti, Magnus Cort und José Manuel Diaz. Das Feld ließ die Lücke auf mehr als vier Minuten aufgehen.

Buitrago sammelte fleißig Bergpunkte, gewann die zweite, dritte und vierte Bergwertung des Tages souverän. Er setzte sich an die Spitze der Sonderwertung.

Mehr als 50 Kilometer vor dem Ende fiel die Spitze auseinander, Romele löste sich. Er holte sich an der vorletzten Bergwertung die Zähler. Dahinter griff Camprubi an, Sivakov setzte nach. Sie schlossen nach vorn auf und bauten den Vorsprung auf die Verfolger vor der Schlusssteigung auf rund eineinhalb Minuten aus. Romele fiel schnell zurück, rund 10 Kilometer vor dem Ende löste sich Sivakov auch von Camprubi. Das Feld lag aber nur noch zwei Minuten zurück.

Etwa sieben Kilometer vor dem Ende bereitete Gregor Mühlberger den Angriff von Felix Gall vor, der kam dann auch, aber Gall konnte sich nicht lösen. Es formierte sich eine Gruppe mit Gall, Mas, Onley, Widar, Roglic. Als das Tempo etwas raus war, griff Carapaz an und setzte sich ab. Wieder war es Gall, der forcierte und Carapaz war wieder eingeholt. Immer wieder belauerten sich die Klassementfahrer, dann aber kam die Attacke von Mas und nur Onley konnte folgen. Roglic kam zwar fast wieder ran, doch konnte die Lücke nicht schließen, weil Mas auf dem letzten Kilometer nochmals das Tempo anzog. Mas siegte, Onley folgte am Hinterrad.