
Am Mittwoch steht eine Flachetappe an. Diese 11. Etappe der Vuelta 2026 ist 153 Kilometer lang und hat nur rund 1350 Höhenmeter. Abgesehen von der Schlussetappe hat nur eine Etappe weniger Höhenmeter als dieses elfte Teilstück. Eine gute Chance für die Sprinter.
Der einzige Berg der Etappe ist etwas mehr als 30 Kilometer vor dem Ende gemeistert, dann geht es leicht bergab zum Tagessieg. Die Steigung ist kein Monsterberg, aber es geht doch mehr als acht Kilometer mit rund viereinhalb Prozent bergan. Die letzten zwei Kilometer haben mehr als 6 %. Reine Sprinter sind ohnehin nicht viele im Rennen und Fahrer wie Matthew Brennan zeigten bei solchen Anstiegen zuletzt keine Probleme. Zumal nach der Steigung noch reichlich Zeit bleibt, wieder Positionen gutzumachen.
Für die Klassementfahrer geht es erneut vor allem darum, sicher und ohne Zeitverlust das Ziel zu erreichen. Sie sind dann am Donnerstag wieder voll gefordert, wenn es zur nächsten Bergankunft geht.
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Die Strecke

Foto: ©unipublic/LaVuelta
Die Etappe beginnt in Cartagena und der Parcours führt zunächst entlang der Küste. Das Terrain ist durchaus windanfällig, allerdings soll laut Wettervorhersage nur ein mäßiger Wind wehen. Sollte das aber anders sein, als prognostiziert, könnte es gerade im ersten Drittel der Etappe im Peloton stressig werden – dann drohen Windstaffeln.
Es geht anschließend gen Westen und rund 40 Kilometer vor dem Ende beginnt die einzige Steigung des Tages. Anschließend nähern sich die Fahrer von Norden dem Zielort.

Die Anfahrt zum Ziel ist nicht superkompliziert, hat aber einige Kurven. Ursprünglich war eine andere Anfahrt zur Zielgeraden geplant, die Strecke musste aber geändert werden und nun gibt es auf dem letzten Kilometer noch einmal eine Spitzkehre. Dann geht es auf die etwas mehr als 400 Meter lange Zielgerade.
Bergwertung:
ALTO DE ALEDO | Km 121,8 | 9,5 km, 4,2%
Sprintwertung:
Km 111,9
Die Favoriten
Wahrscheinlich werden die endschnellen Männer den Sieg unter sich ausmachen. Zwei Etappen hat Matthews Brennan bereits gewonnen und er ist auch der Top-Favorit für den Sieg auf der 11. Etappe. Das Visma-Team hatte am Dienstag alles auf Wout van Aert gesetzt, wird aber wohl für dieses Teilstück wieder für Brennan fahren. Mit Van Aert und Christophe Laporte hat Brennan herausragende Helfer für das Finale, seine beiden Siege waren sehr souverän.
Bryan Coquard hat vergangene Woche seinen ersten Grand Tour Etappensieg eingefahren und kann nun ohne Druck ins Finale gehen. Jordi Meeus, Alberto Dainese, Orluis Aular … es sind einige weitere endschnelle Männer dabei.
***** Matthew Brennan
**** Meeus, Coquard,
*** Hofstetter, Aular, Dainese
** Cort, Sentjens, Tronchon
* Laurance, Govekar, Braet, van Aert, De Schuyteneer
Start: 13:50 Uhr
Ziel: ~17:30 Uhr


