Kontrolle und Timing

(Foto: ©CorVos)
Das Visma-Team kontrollierte das Rennen und stellte im Vergleich zum Vortag erwartungsgemäß um. Es wurde nicht für Wout van Aert gefahren, sondern für Sprinter Matthew Brennan. Die gesamte Mannschaft fuhr aufmerksam, kontrollierte das Geschehen. Im Finale war man zeitig vor den kniffligen Stellen vorn, hielt Brennan aus den Gefahren raus. Dann hielt man sich zurück, kam aber resolut und mit Tempo vor der letzten engen Kurve zurück an die Spitze. Man behauptete sich vorn in bester Position, bereitete dann Brennan den Sprint mustergültig vor. Eine beeindruckende Teamleistung – mit starkem Timing, super Zusammenarbeit und nahezu optimaler Krafteinteilung der Helfer.
„Im Finale haben wir uns gut behauptet; wir wussten, dass wir stark genug waren, um uns genau dort zu platzieren, wo wir hinwollten. Die Jungs haben auf den letzten zehn Kilometern fantastische Arbeit geleistet und uns in der richtigen Spur und Position gehalten. Am Ende haben wir als Erste die Ziellinie überquert – ich bin einfach überglücklich“, fasste es Brennan treffend zusammen. Nachdem der Plan am Dienstag noch schiefging, war man am Mittwoch obenauf!
Final nervioso en Lorca, gran lanzamiento de van Aert y victoria para Brennan, que suma su tercer triunfo en esta Vuelta. Revive el último kilómetro gracias a @CarrefourES pic.twitter.com/BQcVzjsH4E
— La Vuelta (@lavuelta) September 2, 2026


