
Die 14. Etappe der Vuelta führt von Jaén nach Sierra de la Pandera. 154,5 Kilometer und satte 4300 Höhenmeter sind zu meistern. Vor allem das Finale hat es in sich! Die Steigung zum Ziel ist mit 11,9 Kilometern Länge bei durchschnittlich 7,2 % angegeben. Doch es ist ein fieser Anstieg mit supersteilen Passagen! So ein Abschnitt von rund zwei Kilometern etwa zwölfeinhalb Prozent im Schnitt! Stellenweise geht es mit 17% bergauf! Es ist eine superschwere Bergankunft, nach zwei harten Vuelta-Wochen.
Zwischen den Klassementfahrern wird es in der Schlusssteigung ganz sicher zur Sache gehen, ob es dann auch um den Tagessieg geht, bleibt abzuwarten. Denn der erste Teil der Etappe ist nicht superschwer, formiert sich eine starke Fluchtgruppe, kann diese durchaus durchkommen und den Sieg unter sich ausmachen.
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Die Strecke

Foto: ©unipublic/LaVuelta
Vom Start zum Ziel ist es nur ein kurzer Weg, aber die Fahrer nehmen zunächst einen Bogen gen Osten. Nach dem neutralen Start geht es leicht bergan, dann in eine kurze Abfahrt und wieder geht es allmählich bergauf. Die ersten 80 Kilometer ist es wellig, ohne längere flache Abschnitte. Dann geht es zur ersten anspruchsvollen Steigung. Mehr als 10 Kilometer lang, rund fünfeinhalb Prozent im Schnitt hat dieser Puerto de los Villares. Man ist dem Ziel dort bereits sehr nahe. Doch es geht in eine Abfahrt und dann gen Süden. Nach der Sprintwertung steht der Puerto de Locubín an, ehe es zum Fuße er Schlusssteigung geht.

Es ist ein happiger Anstieg, im unteren Teil noch eher moderat steil, dann aber wird der Berg zum Biest. Längere Abschnitte mit mehr als 12% im Schnitt, Passagen von 17%! Erst kurz vor dem Ziel wird es dann flacher und gibt es sogar ein kurzes Bergabstück.

Foto: ©unipublic/LaVuelta
Bergwertungen:
PUERTO DE LOS VILLARES | Km 92,8 | 10,5 km, 5,4 %
PUERTO DE LOCUBÍN | Km 133,2 | 8,8 km, 5,1%
SIERRA DE LA PANDERA | Km 154,5 | 11,9 km, 7,2%
Sprintwertung:
KM 123,6
Die Favoriten
Das Terrain scheint ideal für kletterstarke Ausreißer. Exzellente Begfahrer mit ausreichend Rückstand in der Gesamtwertung gibt es einige! Santiago Buitrago, Jarno Widar, Sepp Kuss, Guillaume Martin … vielleicht bekommt auch Matthew Riccitello freie Fahrt, mit der Option Felix Gall notfalls helfen zu können. Doch die Ausreißer werden einen soliden Vorsprung brauchen, wenn es in die Schlusssteigung geht, denn in diesem Monsterberg verliert man schnell Minuten!
Dauert es lange, ehe eine Gruppe steht, oder spannt ein Team früh seine Helfer ein, könnte auch einer der Klassementfahrer den Tagessieg holen. Doch Felix hat mit Gregor Mühlberger seinen wichtigsten Helfer verloren, das Red Bull Team ist nicht stark genug aufgestellt und für Enric Mas besteht wenig Notwendigkeit, den Ausreißern mit aller Macht nachzujagen. So bleibt es eine sehr gute Chance für kletterstarke Ausreißer.
***** –
**** Widar, Buitrago, Kuss
*** Rodriguez, Zana, Gall, Mas
** Nordhagen, Johannessen, Onley, Omrzel
* Paret-Peintre, Carapaz, Almeida, Skjelmose,
Start: 13:15 Uhr
Ziel: ~17:30 Uhr


