Start Vuelta 2026 La Vuelta 2026: Vorschau auf die verkürzte 15. Etappe – Ausreißertag?

La Vuelta 2026: Vorschau auf die verkürzte 15. Etappe – Ausreißertag?

Profil der verkürzten 15. Etappe der La Vuelta 2026 (Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Ursprünglich waren für die 15. Etappe 189,7 Kilometer geplant. Doch aufgrund der großen Hitze wurde die Strecke auf 110,2 Kilometer verkürzt. Es bleibt ein welliges Teilstück mit rund 1800 Höhenmetern! Es scheint trotz der Verkürzung ein gutes Teilstück für Rouleure zu sein. Der Start und das Finale sind flach, doch der Rest ist wellig. Trotz der eingekürzten Strecke wird die Hitze den Fahrern zu schaffen machen – nach zwei schweren Vuelta-Wochen macht sich die Ermüdung im ganzen Körper breit und beeinträchtigt gegebenenfalls auch die Konzentration.

Viele Fahrer werden in der Etappe eine Chance sehen, aus einer Fluchtgruppe um den Tagessieg zu kämpfen. Am Montag steht der Ruhetag an, also können die Fahrer alle Körner auf die Straße werfen. Vermutlich wird es einen harten Kampf um die Gruppe des Tages geben. Je mehr Fahrer unbedingt in der Gruppe des Tages sein wollen, desto länger kann es dauern, ehe eine Gruppe geht. Doch die Etappe ist insgesamt nur rund 110 Kilometer lang. Die erste Steigung könnte das Sprungbrett für starke Ausreißer sein, es könnte allerdings auch noch länger dauern, ehe sich eine Gruppe tatsächlich entscheidend absetzt. Dann wird vielleicht ein Team wie Visma auf den Gedanken kommen, für Matthews Brennan das Rennen kontrollieren zu wollen. Doch der Mannschaft fehlen mit Tulett und Laporte bereits zwei Fahrer. Es könnte eine Vollgas-Etappe werden, oder steht entgegen der Erwartungen doch schnell eine Gruppe? Man darf gespannt sein, wie das Rennen läuft.

Für die Klassementfahrer geht es nach der schweren Bergankunft am Samstag darum, ohne Zeitverlust und sicher das Ziel zu erreichen. Doch sie müssen aufmerksam sein – vor allem auch in den kurvenreichen Abfahrten.


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Die Strecke

Karte der ursprüngliuch geplanten 15. Etappe der Vuelta 2026
Foto: ©unipublic/LaVuelta

Nach dem Start geht es zunächst gen Norden. Durch die Verkürzung der Strecke wird die kleine Schleife nach Espiel weggelassen. Es geht direkt gen Osten und über den Puerto Arfati und eine unkategorisierte Steigung, bevor es hinab nach Cordoba geht.

Das Finale ist trotz einiger Kurven wenig kompliziert. Es geht auf dem letzten Kilometer über eine breite Brücke, dann ganz leicht langgezogen rechts und auf den letzten Metern minimal bergab. Auch ein großes Feld findet genug Platz!

Finale der 15. Etappe der Vuelta 2026
Foto: ©unipublic/LaVuelta

Bergwertungen:
PUERTO DE LA FORESTAL | Km 34,5 | 6,7 km, 4,1%
ALTO DE VILLAVICIOSA DE CÓRDOBA | Km 121,5 | 5,7 km, 4,8
PUERTO ARTAFI | Km 153,1 | Ascenso 5,9 km, 5,5 %

Sprintwertung:
KM 158,4

Die Favoriten

Gibt es einen Sprint, oder holt sich ein Ausreißer den Sieg? Diese Frage ist nach der Streckenverkürzung deutlich schwerer zu beantworten. Ganz sicher kann man sich vorher sowieso nicht sein, doch mit der langen Strecke wäre ein Ausreißersieg noch deutlich wahrscheinlicher. Der schnellste Mann im Vuelta-Feld ist Matthews Brennan, der auch herausragend über hügeliges Terrain kommt. Teamkollege Wout van Aert zählt auf diesem Terrain sicher auch zum Favoritenkreis. Doch es gibt einige Fahrer, die hier ganz vorn landen können. Magnus Cort, Axel Laurance, Finn Fisher-Black, Thibau Nys, Bastien Tronchon ….

***** –
**** Brennan, Cort
*** Van Aert, Nys, Tronchon
** Kron, Laurance, Oliveira, Fisher-Black
* Albanese, Bisiaux, Zana, Leknessund, Romele

Start: 15 Uhr
Ziel: ~17:30 Uhr

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