Profil der 16. Etappe der La Vuelta 2026 (Foto: ©unipublic/LaVuelta)

Nach dem zweiten Ruhetag geht es mit der 16. Etappe der Vuelta 2026 weiter. Ein überwiegend flaches Teilstück mit rund 2250 Höhenmetern von Cortegana nach La Rábida. Der Beginn ist wellig, die zweite Hälfte der Etappe flach. Doch der Wind könnte eine Rolle spielen, denn es geht abschnittsweise über offenes Terrain. Man muss abwarten, ob der Wind tatsächlich stark genug ist, dass Windstaffeln möglich werden. Für etwas Hektik im Feld dürften die rund 20 km/h aber wohl ausreichen können.

Ein langes Teilstück, das wie gemacht für Rouleure scheint. Viele Sprinter sind nicht im Vuelta-Feld, so ist auch die Zahl der Teams überschaubar, die das Rennen kontrollieren könnten. Selbst das Visma-Team, die mit Matthew Brennan den schnellsten Mann im Rennen haben, agierten zuletzt meist offensiv.

Für die Klassementfahrer ist es ein Tag, den es zu überstehen gilt, bestmöglich ohne große Anstrengungen und natürlich sturzfrei und ohne Zeitverlust. Am Donnerstag steht das Einzelzeitfahren an, das wird für alle Klassementfahrer die nächste große Prüfung. Unterschätzen sollte man diese 16. Etappe dennoch nicht. Der Wind könnte eine Rolle spielen und es gibt in der ersten Hälfte der Etappe einige kurze Anstiege und auch kurze knifflige Abfahrten.


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Die Strecke

Karte der 16. Etappe der Vuelta 2026
Foto: ©unipublic/LaVuelta

Nach dem Start geht es zunächst ostwärts, dann gen Süden in Richtung Ziel. Die ersten 90 Kilometer sind ein Auf & Ab, der Rest dann flach zum Ziel in La Rábida. Palos de la Frontera.

Keine einzige Bergwertung hat diese Etappe, sie erscheint wenig spektakulär. Doch die Straßen sind vor allem in der ersten Hälfte abschnittsweise schmal und man muss aufmerksam sein.

Das Finale ist wenig kompliziert, auch wenn es auf dem letzten Kilometer noch zwei Richtungswechsel gibt. Timing und Power sind der Schlüssel zum Erfolg, sollte die Entscheidung im Massensprint fallen. Doch gut möglich, dass Ausreißer um den Tagessieg fahren.

Finale der 16. Etappe der Vuelta 2026
Foto: ©unipublic/LaVuelta

Bergwertungen:
–
Sprintwertung:
VILLARRASA KM 114,5

Die Favoriten

Die Etappe scheint das ideale Teilstück für einen Massensprint. Doch der wellige erste Teil könnte für Ausreißer eine gute Chance sein, sich schnell und vor allem in großer Gruppe abzusetzen. Löst sich eine große Gruppe, braucht es erhebliche Anstrengungen im Feld, um diese auf Distanz zu halten und dann die Lücke für einen Sprint wieder zu schließen. Gelingt es aber, nur eine kleine Gruppe wegzulassen, kann das Feld diese an der kurzen Leine halten und am Ende für einen Massensprint sorgen. Doch nach dem Ruhetag sind einige Fahrer wieder zu Kräften gekommen, wollen die sich bietenden Chancen nutzen. Blickt man voraus, sind das Zeitfahren am Donnerstag und dann zwei schwere Bergetappen eher keine guten Gelegenheiten für Reouleure. Sie werden sich am Dienstag, oder am Mittwoch zeigen wollen.

***** Matthew Brennan
**** Meeus, Tronchon, Nys
*** Coquard, Romele, Cort, Dversnes
** Govekar, Albanese, Van Aert, Tiller, Aular
* Laurance, Braet, Hofstetter, Covi, De Schuyteneer

Start: 13:05 Uhr
Ziel: ~17:30 Uhr