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King Küng

Stefan Küng
(Foto: ©CorVos)

Es ist sein zweiter Zeitfahr-Etappensieg bei der Vuelta, nachdem er vor zwei Jahren am Schlusstag triumphierte. Nun der erste im Tudor-Trikot. „Ich bin einfach überglücklich über diesen Sieg. Ich stehe zwar heute allein auf dem Podium, aber es ist ein Erfolg für das gesamte Team. Ein Dank geht an die Jungs, die im Hintergrund hart arbeiten“, so Küng.

Am Ende lag er nur knapp vorn, aber es reichte. „Ich glaube, ich habe den Grundstein für den Sieg über die gesamten 32 Kilometer gelegt. Man musste von Anfang an voll konzentriert sein. Bei einem so schnellen Zeitfahren darf man sich keine kostspieligen Fehler erlauben. Und wenn das Tempo so hoch ist, ist es auch schwer, sich entscheidend abzusetzen. Nach dem zweiten Anstieg hatte ich einen etwas schwierigen Moment; da habe ich auch ein paar Kurven falsch eingeschätzt. Aber dann habe ich wieder in den Rhythmus gefunden. Und genau da habe ich letztlich den Unterschied gemacht“, so Küng.

Nach seinem schweren Unfall im Frühjahr brauchte Küng lange, ehe er wieder zu alter Stärke fand. Erst sein Etappensieg bei der Polen-Rundfahrt, nun fährt er bei der Vuelta den zweiten Tudor-Grand-Tour-Etappensieg ein. „Es war toll zu sehen, wie Marco (Brenner) gewonnen hat. Wir teilen uns bei dieser Vuelta ein Zimmer, also ist das ein ziemlich gutes Ergebnis für unser Zimmer. Ich stehe zwar allein auf dem Podium, aber ich kann versichern, dass so viele Leute im Hintergrund hart arbeiten. Besonders auch im Bereich Zeitfahren: Wir haben ein Innovationsteam, das eng mit unseren Partnern zusammenarbeitet. Ihnen allen möchte ich wirklich sehr danken. Und natürlich auch all jenen, die mich nach meiner Verletzung im Februar wieder auf die Beine gebracht haben. Ich möchte diesen Sieg mit vielen Menschen teilen.“


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