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Überraschung

Eddie Dunbar
(Foto: ©CorVos)

„Es ist unglaublich. Damit hatte ich heute wirklich nicht gerechnet. Ich hatte am Funk sogar nach 50 oder 60 Kilometern gesagt, dass heute nicht mein Tag sei; ich fühlte mich nicht gut“, sagte Tagessieger Eddie Dunbar nach dem Rennen. „Dann landete ich in der Ausreißergruppe, und meine Beine wurden etwas besser. Ich hatte auch zwei Teamkollegen mit in der Gruppe, was immer hilft. Dadurch fühlte ich mich in der Spitzengruppe viel wohler und hatte etwas Zeit zum Durchatmen, falls auf den flachen Stücken oder in den Abfahrten etwas passiert wäre“, erkärte Dunbar.

Gleich mehrere Pinarello-Q36.5-Kollegen hatte der Ire an seiner Seite. „Ich wusste, dass ich noch einen entscheidenden Antritt in mir hatte, und den wollte ich für den Etappensieg nutzen. Als sie am steilen Stück etwa 12 Kilometer vor dem Ziel angriffen, habe ich mich bewusst zurückgehalten, um nicht in den roten Bereich zu geraten. Ich konnte wieder aufschließen, und dass Tom (Gloag) dabei war, gab uns zusätzliche Sicherheit. Ich hatte Tom sogar gesagt, dass er heute gewinnen würde; er wirkte extrem stark. Aber am Ende hat sich unsere zahlenmäßige Überlegenheit wirklich ausgezahlt“, so Dunbar. Er schloss die Lücke zu Buitrago auf dem letzten Kilometer und zog dann vorbei zum Etappensieg. „Der letzte Kilometer ging so schnell vorbei – ich kann mich kaum noch daran erinnern, was genau passiert ist“, so der Tagessieger.

Für Dunbar kam der Sieg überraschend. Im März hatte er sich bei Paris-Nizza den Knöchel gebrochen, war vier Monate kein Rennen gefahren. „Nach einem Unfall musste ich drei Monate lang komplett auf das Radfahren verzichten. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich hier sein und sogar um Etappensiege mitfahren würde. Ich kann es kaum glauben“, so Dunbar.

Der Ire profitierte von seinen Teamkollegen, die sich mit ihm freuten und den so wertvollen Grand-Tour-Etappensieg einfuhren. Diese Vuelta ist nun ein Erfolg, das Team auch ohne Superstar Tom Pidcock siegreich – man setzt mehr als ein Zeichen!

👏👏👏 EDDIEEEEEEEEEE #LaVuelta26

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— La Vuelta (@lavuelta.bsky.social) 11. September 2026 um 17:24

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