
Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgohe) hat den 15. Grand Prix Cycliste de Québec gewonnen. Der Belgier setzte sich nach 206 Kilometern im Zweiersprint gegen Giulio Ciccone (Lidl-Trek) durch. Dritter wurde Anthon Charmig (Uno-X Mobility). Für Evenepoel war es der 11. Saisonsieg.
Rund 30 Kilometer vor dem Ende war Evenepoel in die Offensive gegangen. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe fuhr er an der Spitze und ging mit Charmig und Ciccone auf die letzte Runde. In der letzten Steigung fiel Charmig zurück, im Sprint gegen Ciccone holte sich Evenepoel den Sieg.
🇧🇪 REMCO EVENEPOEL REMPORTE LE GRAND PRIX DE QUÉBEC ! Le Belge qui a attaqué à 28km de l'arrivée était le plus fort ce vendredi. pic.twitter.com/6jNFLwo4eZ
— Eurosport France (@Eurosport_FR) September 11, 2026
Was sonst passierte:
Auf dem 10,4 Kilometer langen Rundkurs löste sich früh eine kleine Gruppe mit Nikias Arndt (Bahrain – Victorious), Storm Ingebrigtsen (Uno-X Mobility), Jonas Rutsch (Lotto Intermarché), Frank van den Broek (Team Picnic PostNL), Aivaras Mikutis (Tudor Pro Cycling) und Samuel Boardman (Modern Adventure Pro Cycling).
Das Feld hielt die Gruppe an der kurzen Leine, den Abstand bei rund zweieinhalb Minuten. Für das Red-Bull-Team machte lange Nico Denz das Tempo und hielt den Abstand klein. Auch Stefan Bissegger vom Team Decathlon und Nickolas Zukowsky von Pinarello Q36.5 machten mit Nachführarbeit. Etwas mehr als 80 Kilometer vor dem Ende kam Bewegung ins Feld. Es wurde angegriffen und es löste sich eine Verfolgergruppe. Die frühen Ausreißer waren schnell eingeholt.
50 Kilometer vor dem Ende lag eine größere Gruppe mit Narvaez, Ciccone, Bettiol, Charmig, Berckmoes, Rutsch und auch Schachmann rund 30 Sekunden vor dem dezimierten Feld, in dem weiter Red Bull das Tempo machte. Etwas später formierte sich eine Verfolgergruppe mit Paul Seixas, zu dieser sprang dann auch Remco Evenepoel aus dem Feld hin. Vier Runden vor Schluss lag die Gruppe um Schachmann und Narvaez nur noch 20 Sekunden voraus.
Dann griff Bettiol an und löste sich allein. Dahinter die rund 30 Fahrer große Gruppe mit den Favoriten. Etwa 29 Kilometer vor dem Ende lösten sich aus der Verfolgergruppe Evenepoel, Ciccone, Charmig und Pinarello. Sie schlossen zu Bettiol auf. In der nächsten Steigung konnten nur Ciccone und Charmig das Hinterrad von Evenepoel halten. Als es in die letzte Runde ging, lagen die Verfolger rund 15 Sekunden zurück.
Simmons attackierte aus der Verfolgergruppe, Michael Matthews setzte nach.

