
Eddie Dunbar (Pinarello Q36.5 Pro Cycling) hat die 19. Etappe der 81. Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Ire setzte sich bei der Bergankunft in Peñas Blancas vor Santiago Buitrago (Bahrain – Victorious) durch. Tagesdritter wurde Thomas Gloag (Pinarello Q36.5 Pro Cycling). Alle drei gehörten zur Ausreißergruppe des Tages.
An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen. Die ersten fünf der Gesamtwertung erreichten gemeinsam das Ziel. Enric Mas (Movistar) führt zwei Tage vor Schluss vor Primož Roglič (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Felix Gall (Decathlon CMA CGM).
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Die Etappe: 210,8 Kilometer von Vélez-Málaga nach Peñas Blancas. Estepona. Eine heftige Bergankunft.
Was sonst passierte:
Stefan Küng trat nicht an, ebenso Yevgeniy Fedorov. Beide bereiten sich auf die nächsten Aufgaben vor. Es formierte sich eine kleine Ausreißergruppe mit Ivo Oliveira (UAE Emirates XRG), Bastien Tronchon (Groupama-FDJ United),Tobias Johannessen (Uno-X Mobility), Steven Kruijswijk (Visma-Lease a Bike), Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) und Jasha Sütterlin (Jayco AlUla).
Doch es wurde weiter attackiert und im ersten Anstieg setzte sich eine neue Gruppe ab: Jorgen Nordhagen (Visma-Lease a Bike), Léo Bisiaux (Decathlon CMA CGM), Rudy Molard (Groupama-FDJ United), Ramses Debruyne (Alpecin-Premier Tech), Ivo Oliveira, Kevin Vermaerke (UAE Emirates XRG), Eddie Dunbar (Pinarello Q36.5), Bastien Tronchon (Groupama-FDJ United), Filippo Zana (Soudal Quick-Step), Tobias Johannessen, Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), Darren van Bekkum (XDS Astana), José Luis Faura (Burgos Burpellet BH). Leknessund holte sich die Bergpunkte.
Entscheidend absetzen konnte sich zunächst auch diese Gruppe nicht. Es wurde weiter angegriffen und auch Primoz Roglic sprang bei einer Gruppe mit. Enric Mas reagierte sofort und schloss ebenfalls die Lücke.
Dunbar hatte sich vorn allein gelöst und erreichte den Gipfels des Puerto del Viento als Erster. Zu ihm schlossen Vermaerke, Castrillo, Camprubi, Gloag, Buitrago, Miquel, Martin-Guyonnet, Molard, Tronchon, Leknessund, Samitier, Rafferty, Van Bekkum, Hamilton, Berrade und Wenzel auf.
Dahinter formierte sich eine Verfolgergruppe, zu der auch Richard Carapaz nach einem Angriff kurz vor der Bergwertung gehörte. Das Decathlon Team spannte sich vors Feld und setzte nach. So wurden die Verfolger eingeholt. Erst danach wuchs der Vorsprung der Spritze auf mehr als zweieinhalb Minuten.
Der Vorsprung der Ausreißer wuchs auf über sieben Minuten, dann ging es in die Steigung zum Ziel. Im Feld machte das Red-Bull-Team das Tempo. An der Spitze setzte Buitrago 13 Kilometer vor dem Ende seinen Angriff. Nur Gloag, Berrade und Dunbar konnten mitgehen. Im Feld löste Movistar das Red-Bull-Team in Sachen Tempodiktat ab. Dann übernahm das EF-Team und zog das Tempo an.
Zwei Kilometer vor dem Ziel kam der Angriff von Buitrago. Dunbar setzte wenig später nach, schloss rund 400 Meter vor dem Ende zu Buitrago auf und zog direkt vorbei und holte sich den Tagessieg. In der Gruppe der Favoriten gab es zwar noch einige Angriffe, aber es konnte sich niemand entscheidend lösen.


