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Landismo

Mikel Landa
(Foto: ©CorVos)

Sein letzter Sieg lag mehr als fünf Jahre zurück – der 36-jährige Mikel Landa holt sich den Etappensieg auf der Königsetappe der Vuelta. Eine besondere Geschichte. Ein großer Sieg für den Spanier, ein emotionaler Moment. Lange hatte Landa auf diesen Tag gewartet, musste in den vergangenen Jahren einige Rückschläge verkraften, sich nach schweren Verletzungen zurückkämpfen.

Diesen Etappensieg hat sich Landa verdient, mit einer starken Leistung, mit seiner Beharrlichkeit. Seine gesamte Karriere war oft davon geprägt, dass er für die anderen Kapitäne seiner Mannschaften rackern musste. Er stand dennoch zwei Mal auf dem Podium beim Giro und holte das Bergtrikot. Er fuhr einige Etappensiege ein, aber musste um seine Chance oft kämpfen. Nun dieser große Sieg, der sich fast wie ein Abschied anfühlt, weil er das World-Tour-Team Soudal-QuickStep verlässt und zum ProTeam Euskaltel – Euskadi wechselt.

Landa kämpfte bei der Zieldurchfahrt mit den Tränen, wirkte während der Siegerehrung sehr emotional. Er hat viele Fans, die es ganz sicher genossen haben, wie er im Unterlenker die letzte Steigung hinauffuhr – Landismo, wie in der besten Phase seiner Karriere.


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