
Es ist die letzte Etappe dieser 81. Spanien-Rundfahrt. Der letzte Akt des Rennens. Die 21. Etappe der Vuelta 2026 hat 121 Kilometer, Start und Ziel in Granada. In den vergangenen Jahren endete die Spanien-Rundfahrt meist in Madrid. Vor zwei Jahren mit einem Zeitfahren, meist aber mit einer Flachetappe und einem Massensprint. In diesem Jahr aber endet das Rennen in Granada, mit einem Rundkurs, der eine kurze Steigung hat. Durchaus ähnlich, der neugestalteten letzten Etappe der Tour de France, die durch den anspruchsvolleren Parcours an Attraktivität gewonnen hat.
Der Rundkurs ist nicht ohne! Schmale Straßen, stellenweise tückischer Belag – wenig verwunderlich, dass die Diskussion nach einer Neutralisation des Etappenfinales zumindest für die Gesamtwertung aufkam. Drei Wochen haben die Fahrer gelitten, gekämpft und sich ihre Position in der Gesamtwertung und die Wertungstrikots hart erkämpft. Da wollen sicher nur die wenigsten am Schlusstag noch einmal ein Risiko eingehen, alles durch einen Sturz zu verlieren. Gut möglich, dass die Zeit für die Gesamtwertung bereits vor den Schlussrunden genommen wird – so wurde es bei der Tour de France auch schon gemacht.
Die Wertungstrikots sind vergeben, die vorderen Plätze in der Gesamtwertung sind klar. Die große Spannung am Schlusstag liegt nur auf dem Kampf um den Tagessieg.
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Die Strecke

Foto: ©unipublic/LaVuelta
Nach dem Start wird eine große Schleife gefahren, dann geht es zurück nach Granada. Dort geht es auf eine größere und drei kleinere Schlussrunden. Diese Runde hat einen Anstieg, der rund zwei Kilometer lang ist. Eine schmale Straße hinauf, stellenweise ist es mehr als 12% steil! Dieser Alhambra-Anstieg hat es wirklich ins sich! Nach der letzten Auffahrt sind es noch 7,5 Kilometer bis ins Ziel.

Foto: ©unipublic/LaVuelta
Bergwertungen:
–
Sprintwertung:
GRANADA Km 92,4
Die Favoriten
Das knifflige Finale der Etappe bietet den Klassikerspezialisten eine große Chance auf den Etappensieg. Fahrer wie Wout van Aert sind auf diesem Terrain ganz sicher als Favoriten anzusehen. Der Belgier hat zudem starke Helfer an seiner Seite, die das Rennen bis ins Finale kontrollieren können. So stark, wie sein Teamkollege Matthews Brennan sich während dieser Vuelta bei den kurzen Anstiegen zeigte, könnte auch er eine Chance auf den Tagessieg haben – das bietet der Visma-Mannschaft mehrere Optionen.
Thibau Nys, Jarno Widar, Finn Fisher-Black – starke Puncheure und Spezialisten für hügelige Rennen gibt es einige im Vuelta-Feld. Nach drei harten Vuelta-Wochen werden sie die letzten Kräfte mobilisieren. Auch Magnus Cort, Axel Laurance und Alessandro Romele sollte man sicher auf dem Zettel haben.
***** –
**** Wout van Aert
*** Thibau Nys, Magnus Cort, Matthew Brennan
** Fisher-Black, Laurance, Romele
* Bisiaux, Brenner, Widar, Kron, Tronchon,
Start: 16:20 Uhr
Ziel: ~19:15 Uhr


