Auch wenn Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) vor der Italienrundfahrt noch einmal betont hat, dass sein großes Ziel in diesem Jahr die Olympischen Spiele sind, zählt er für uns trotzdem zum erweiterten Favoritenkreis. Wie gut der 25-Jährige in den Bergen ist, bleibt abzuwarten, doch nun ist er erstmal der Gejagte. Der superstarke Zeitfahrer hat mit dem Auftaktsieg des Giro nicht nur sein erstes großes Ziel in diesem Jahr erreicht, sondern seinem bisher sieglosen Giant-Alpecin-Team etwas Luft verschafft.

Von den Klassementfahrern überraschte Vincenzo Nibali (Astana). Der Italiener hat als 16. zwar 19 Sekunden Rückstand auf Dumoulin, war aber schneller als die anderen Konkurrenten um den Giro-Gesamtsieg.

Erwartungsgemäß verlor Domenico Pozzovivo die meiste Zeit. Der kleine Kletterer benötigte für die 9,8 Kilometer 47 Sekunden mehr als Dumoulin. Überraschend auch der relativ große Rückstand von Topfavorit Mikel Landa. Auch Alejandro Valverde hätte man durchaus ein etwas besseres Ergebnis zugetraut.

Das Klassement der Favoriten nach dem Auftaktzeitfahren:

1. Tom Dumoulin (Giant-Alpecin)

16. Vincenzo Nibali (Astana) + 0:19
22. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) + 0:22
23. Alejandro Valverde (Mopvistar) + 0:24
29. Jakob Fuglsang (Astana) + 0:29
33. Johan Esteban Chaves (Orica-GreenEdge) + 0:30
38. Ilnur Zakarin (Katusha) + 0:32
43. Rogoberto Uran (Cannondale) + 0:33
60. Rafal Majka (Tinkoff) + 0:38
67. Mikel Landa (Sky) + 0:40
101. Domenico Pozzovivo (Ag2R) + 0:47
112. Davide Formolo (Cannondale) + 0:50

 

 

 

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