
Auch diese Bergankunft geht an Jonas Vingegaard. Der Däne holte sich als Solist souverän den Sieg in Carì, nachdem er in der Schlusssteigung alle Kontrahenten abgehängt hatte. Für Vingegaard ist es der vierte Etappensieg bei der vierten Bergankunft dieses Giro d’Italia.
Rang zwei ging an Felix Gall (Decathlon CMA CGM). Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe) wurde Dritter.
In der Gesamtwertung hat sich Vingegaard nun ein komfortables Polster verschafft. Er liegt mehr als vier Minuten vor Felix Gall. Gesamtdritter ist Thymen Arensman (Netcompany INEOS).
Das Rennen: Nur 113 Kilometer lang, aber durchaus anspruchsvoll mit Bergankunft.

(© RCS)
Was sonst so passierte:
Nach dem Start löste sich recht schnell eine kleine Gruppe mit : Manuele Tarozzi (Bardiani CSF 7 Saber), Markel Beloki (EF Education-EasyPost), Johan Jacobs (Groupama-FDJ), Tim Torn Teutenberg (Lidl-Trek), Nelson Oliveira (Movistar Team), Frank van den Broek (Team Picnic PostNL), Ludovico Crescioli (Team Polti-VisitMalta) und Diego Ulissi (XDS Astana Team). Doch im Feld machte das Team Lidl-Trek das Tempo und hielt die Lücke klein.
Rund 90 Kilometer vor dem Ende löste sich Arrieta aus dem Feld und machte sich auf den Weg zur Spitze. Lidl-Trek setzte nach. Das Feld brach sogar kurz auseinander. Die frühen Ausreißer waren 85 Kilometer vor dem Ende wieder eingeholt.
In der ersten Steigung löste sich eine kleine Gruppe um Ciccone, der sich die Bergpunkte holte, wenig später auch an der zweiten Bergwertung vorn lag. Neben Ciccone gehörten auch Einer Rubio (Movistar), Chris Harper (Pinarello Q36.5), Frank Van den Broek (Picnic PostNL), Jhonatan Narváez (UAE Team Emirates – XRG), Diego Ulissi (XDS Astana), Jardi Christiaan van der Lee (EF Education – EasyPost) und Filippo Zana (Soudal Quick-Step) zur Gruppe. Einige Fahrer fielen nach und nach zurück.
50 Kilometer vor dem Ende lagen Ciccone, Ulissi, Harper, Rubio und Narváez etwa eineinhalb Minuten vor dem Feld. Im Feld machte weiter das Visma-Team das Tempo, dann stieg auch Decathlon mit ein. Vorn ließ sich Narvaez rund 19 Kilometer vor dem Ende zurückfallen. Harper, Ciccone und Rubio bildeten die Spitze. Wenig später ließ sich auch Ciccone zurückfallen.
Harper löste sich an der Spitze kurz vor dem Red Bull km, im Feld übernahm eingangs der Schlusssteigung Red Bull das Tempo. Doch es war Giulio Pellizzari, der in der Gruppe der Favoriten früh reißen lassen musste. Etwas mehr als neun Kilometer vor dem Ende wurde Harper eingeholt und das Visma-Team bestimmte das Tempo.
Sechseinhalb Kilometer vor dem Ende kam dann der Angriff von Vingegaard und der Mann in Rosa löste sich. Dahinter formierte sich eine Gruppe mit Bernal, Arensman, Gall, Hindley, Gee und Piganzoli.
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