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Nummer 5 = Machtdemonstration

Jonas Vingegaard
(Foto: ©Cor Vos)

Es gab auch vor dieser Etappe keine Zweifel daran, dass Jonas Vingegaard der beste Fahrer im Rennen ist. Doch als wolle er es unbedingt noch einmal beweisen, holte er sich auch auf der letzten Bergetappe den Sieg. Insgesamt fünf Etappensiege holte Vingegaard, am Freitag gab er Helfer Sepp Kuss die Chance auf den Tagessieg als Ausreißer, die dieser gern annahm. Souverän baute Vingegaard nach und nach seine Führung in der Gesamtwertung aus, ließ auch in der Schlusswoche nichts anbrennen. Eine Machtdemonstration des Dänen, der sich am Sonntag aller Voraussicht nach als verdienter Gesamtsieger dieses Giro feiern lassen wird.

Vingegaard sagte, er habe nach dem Unfall vor zwei Jahren lange gebraucht, um sein altes Niveau zu erreichen, und nun ist er vielleicht so stark, wie nie zuvor. Sein Etappensieg in Piancavallo kann man vielleicht auch ein wenig als Botschaft sehen, an die Zweifler und auch die Konkurrenz im Juli. Vingegaard zeigte erneut eindrucksvoll, dass im Giro-Peloton kein Fahrer dabei war, der ihn ernsthaft fordern konnte. Das wird sich im Juli in Frankreich vermutlich ändern.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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