
Jonathan Milan (Lidl-Trek) hat die 21. Etappe des 109. Giro d’Italia gewonnen. Im Sprint setzte sich der Italiener souverän vor Giovanni Lonardi (Team Polti VisitMalta) durch. Dritter wurde Paul Penhoët (Groupama – FDJ United).
„Ich bin überglücklich, den Giro so zu beenden. Wir haben immer unser Bestes gegeben und versucht, unsere Ziele zu erreichen. Matteo Sobrero war da, um Ausreißversuche abzufangen. Als Filippo Ganna attackierte, war es großartig, ihn vorne zu haben, und die Teamleistung war perfekt. Es ist wunderschön, nach drei Wochen, in denen wir darauf hingearbeitet haben, hier in Rom zu gewinnen“, so Milan im Siegerinterview.
In der Gesamtwertung gab es wie erwartet keine Veränderungen mehr. Jonas Vingegaard feiert den Gesamtsieg. Er liegt nach 21 Etappen vor Felix Gall (Decathlon CMA CGM) und Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe) an der Spitze der Gesamtwertung.
MILAN SHINES IN ROME 🇮🇹
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) May 31, 2026
Jonathan Milan FINALLY gets his stage win at the Giro on the final stage! 🔥 pic.twitter.com/MfIQhkmeCJ
Die Etappe: 131 Kilometer mit Start und Ziel in Rom.

Was sonst so passierte:
Es ging wie erwartet eher gemütlich los. Lachende Gesichter, prosten in die Kamera. Kurz vor dem Zwischensprint griff Filippo Turconi (Bardiani CSF 7 Saber) und schnappte sich die Zähler für die Zwischensprint-Wertung. Somit war klar, dass sein Teamkollege Manuele Tarozzi diese Sonderwertung gewinnt.
Wie erwartet begann dann auf der Schlussrunde das echte Radrennen. Direkt wurde attackiert. Nach einigen gescheiterten Fluchtversuchen lösten sich schließlich Ben Turner (Netcompany INEOS) und Andrea Mifsud (Team Polti VisitMalta). Wenig später stand aber der Red Bull Km an und das Feld schloss die Lücke – den Sprint gewann Igor Arrieta.
Etwas später lösten sich Tobias Bayer (Alpecin – Premier Tech) und Rémy Rochas (Groupama – FDJ United) rund 45 Kilometer vor dem Ende. Als es etwas weniger als 30 Kilometer vor dem Ende in die drittletzte Runde ging, wurde aus dem Feld erneut attackiert. Remi Cavagna und Victor Campenaerts sprangen mit Matteo Sobrero nach vorn zu Rochas. Bayer konnte nicht folgen und fiel zurück. Bei der nächsten Zieldurchfahrt wurde die Lücke geschlossen, aber wieder attackiert. Diesmal löste sich Filippo Ganna, Sobrero dockte an und Jasper Stuyven sprang noch hin. Doch das Feld schloss auch diese Lücke. So kam es am Ende zum Massensprint und Milan setzte sich auf der ansteigenden Zielgeraden souverän durch.

