Georg Zimmermann (Foto: © Cor Vos)

Georg Zimmermann (Lotto Intermarché) hat die 63. Auflage des Radklassikers Eschborn-Frankfurt gewonnen. Im Sprint der kleinen Spitzengruppe setzte sich der Deutsche Meister vor Tom Pidcock (Pinarello Q36.5 Pro Cycling) durch. Dritter wurde Ben Tulett (Team Visma | Lease a Bike).


Das Rennen: 211 Kilometer, rund 3300 Höhenmeter – der Radklassiker ist etwas schwerer geworden.

Profil Eschborn-Frankfurt 2026

Was sonst so passierte:

Nach dem Start löste sich eine Fluchtgruppe. Mit dabei waren Jonas Rutsch (Lotto Intermarché), Aivaras Mikutis (Tudor Pro Cycling), Thomas Gachignard (TotalEnergies), Matyáš Kopecký (Unibet Rose Rockets) und Samuel Leroux (TotalEnergies).

Das Feld gönnte den Ausreißern rund sechs Minuten Vorsprung, Pinarello-Q36.5 und Uno-X Mobility machten die Verfolgungsarbeit. Jonas Rutsch sammelte fleißig Bergpunkte, das Feld reduzierte nach und nach den Rückstand.

Rund 85 Kilometer vor dem Ende kam Bewgung ins Feld. Jamie Meehan (Cofidis) löste sich, Emiel Verstrynge (Alpecin-Premier Tech) und Tim Wellens (UAE Team Emirates – XRG) gingen mit. Die schlossen 68 Kilometer vor dem Ende zur Spitzengruppe auf. Das Feld lag rund eine Minute dahinter. Die Spitze fiel 60 Kilometer vor dem Ende auseinander – Wellens und Vertrynge lösten sich.


Etwas weniger als 40 Kilometer vor dem Ende konnte Vertrynge nicht folgen und Wellens verblieb allein an der Spitze. Am Mammolshainer wurde im Feld das Tempo angezogen, Wellens eingeholt. Es lösten sich Tulett und Baudin. Tom Pidcock schloss die Lücke mit einer kleinen Verfolgergruppe. Rund 15 Fahrer gingen an der Spitze auf die letzten 33 Kilometer zum Ziel.

Neben Zimmermann, Pidcock und Tulett gehörten noch Pello Bilbao (Bahrain – Victorious), Florian Stork (Tudor pro Cycling), Simone Gualdi (Lotto IntermarchĂ©), Ion Izagirre (Cofidis), Das EF-Duo Alex Baudin und Michael Valgren, Natnael Tesfatsion (Movistar), AdriĂ  Pericas (UAE Team Emirates – XRG) und auch Felix Engelhardt (Team Jayco AlUla) zur Spitze.

Das Feld kam im Finale zwar noch nah an die Spitze, doch den Sieg machten die AusreiĂźer unter sich aus und Zimmermann setzte sich durch.

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