Paul Magnier (Foto:Roberto Bettini / SprintCyclingAgency/BettiniPhoto©/Cor Vos)

Paul Magnier (Soudal Quick-Step) hat die 18. Etappe des Giro d’Italia gewonnen und seinen dritten Tagessieg bei dieser Rundfahrt gefeiert. Im Sprint in Pieve di Soligo setzte sich der 22-jährige Franzose vor Edoardo Zambanini (Bahrain Victorious) und Jonathan Milan (Lidl-Trek) durch. Durch den Sieg übernahm er wieder die Führung in der Punktewertung. 

Keine Änderungen gab es in den Top 10. Jonas Vingegaard (Visma | Lease a Bike) liegt weiter vor Felix Gall (Decathlon CMA CGM) und Thymen Arensman (Netcompany Ineos).

Die Etappe: 171 Kilometer von Fai della Paganella nach Pieve di Soligo mit rund 1900 Höhenmetern.

Profil 18. Etappe Giro 2026
(© RCS)

Was sonst so passierte:

Nach einer vergleichsweise ruhigen Anfangsphase konnte sich keine größere Gruppe absetzen. Mit Mattia Bais und Andrea Mifsud enteilte schließlich ein Duo von Polti VisitMalta, zu dem sich noch James Shaw (EF Education EasyPost) und Jonas Geens (Alpecin PremierTech) gesellten. Große Chancen auf einen Sieg durfte sich diese Fluchtgruppe nicht machen: Das Feld gewährte ihnen keine drei Minuten. Bais gewann die erste Bergwertung (3. Kat.) und den Zwischensprint in Guia, da das Peloton das Quartett an der Spitze noch gewähren ließ. Jhonatan Narváez sicherte sich hier noch einen Punkt. Im Feld machte vor allem Lidl-Trek Tempo. 

22 km vor dem Ziel war es dann um die Ausreißer geschehen. Jonas Gees blieb noch für eine Weile als Solist vorne und sicherte sich die meisten Bonussekunden beim „Red Bull Kilometer“. Im Anstieg zum Muro di Ca’ del Poggio attackierte Afonso Eulalio (Bahrain Victorious), doch Jonas Vinegaard zog kurz vor der Kuppe noch vorbei und holte die Bergwertung (4. Kat.). Eine Gruppe von rund 15 Fahrern hatte einen kleinen Vorsprung herausgefahren. Johannes Kulset (Uno-X Mobility) und Afonso Eulalio versuchten es im Finale noch mal sich abzusetzen, während dahinter die Gruppen mit einigen starken Sprintern wieder zusammenliefen. Den Sprint gewann Paul Magnier nach starker Vorarbeit seines Soudal-Quick-Step-Teams. 

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