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Jonas Vingegaard – Jumbos Co-Leader

Der Toursieger hängt die Vuelta dran – Jonas Vingegaard kehrt zur Spanien-Rundfahrt zurück, die er zuletzt 2020 bestritt. Mit dem Toursieg in der Tasche kann Vingegaard frei und ohne Druck in die Vuelta starten. Er ist im Team Jumbo-Visma nicht der Solo-Kapitän, neben Roglic eher in der Co-Leader-Rolle.

Nach der Tour ist Vingegaard kein Rennen mehr gefahren, hat sich dennoch vorbereitet. Körperlich ist er vielleicht auf Top-Niveau, doch welche Spuren die Tour de France mental hinterlassen hat, bleibt abzuwarten. Vingegaard ist noch nie zwei Grand Tours in einer Saison gefahren, man muss also abwarten, wie er sich schlägt – vor allem in Woche drei.

Über seine Fähigkeiten muss man nicht diskutieren – er hat die Tour de France dominiert und verdient gewonnen. Doch die Vuelta ist ein anderes Rennen, vor allem mit der Tour in den Beinen. Man darf gespannt sein, wie er die Vuelta angeht, und wie er sich im Rennen schlägt. Gut möglich, dass er wegen der Pause nach der Tour ein paar Tage braucht, um wieder reinzukommen. Für sein Team kann er extrem wertvoll sein, auch für Roglic im Kampf um den Gesamtsieg. Ob Vingegaard „nur“ die taktische Option neben Roglic ist, oder dann doch zum Leader wird, zeigt sich im Rennen. Vielleicht sogar schon in der ersten Woche. Ist er mental frisch genug, dazu körperlich nahe an seinem Maximum, ist er einer der Top-Anwärter auf einen Platz auf dem Podium.

Jonas Vingegaard
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