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Ein Pokemon als Glücksbringer

Michael Valgren
(Foto: Roberto Bettini/SCA /© Cor Vos)

Mit Michael Valgren hat die 17. Etappe einen würdigen Sieger an dem erwarteten Tag der Ausreißer gefunden. Das wellige Terrain und das taktische Finale lagen dem ehemaligen Amstel-Gold-Sieger sichtlich. Von Beginn an fuhr der erfahrene Däne aufmerksam. Er ging die entscheidenden Angriffe mit und lancierte im Finale zum idealen Zeitpunkt die siegbringende Attacke. Zum Jubeln holte er extra ein Geschenk seines Sohnes heraus: einen grünen Pokemon-Glücksbringer, die ganz hervorragend zum außerirdischen Giro-Outfit des Teams passt. „Ein Sieg bei einer Grand Tour fehlte mir noch in meiner Karriere“, sagte Valgren im TV-Interview, „ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat.“ Es sei ein sehr seltsamer Tag gewesen, in einer so großen Gruppe zu fahren. „Im Finale wurde dann wirklich Rennen gefahren. Irgendwann ging mir das Essen aus und ich hatte Angst, einen Hungerast zu erleiden – doch zum Glück geschah das nicht.“

Durch den Ausfall von Richard Carapaz liegt der Fokus von EF Education EasyPost bei dieser Rundfahrt auf Tageserfolgen. Für das US-Team ist es erst der dritte Sieg in dieser Saison, der letzte Erfolg datiert auf den 13. März bei der 5. Etappe von Tirreno-Adriatico. Der Sieger: Michael Valgren.  


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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