Zurück
Nächste


Dreimal Zweiter

Andreas Leknessund
(Foto: Roberto Bettini/SCA /© Cor Vos)

Tragischer Held des Tages war einmal mehr Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), der bei diesem Giro bereits zum dritten Mal auf dem zweiten Platz landete. „Bis auf den letzten Kilometer bin ich heute ein sehr gutes Rennen gefahren“, sagte der sichtlich enttäuschte Norweger im TV-Interview direkt nach der Etappe. „Ich hatte einen Plan für das Finale, aber ich war einfach zu spät.“ Sein Plan sei gewesen, nach der Kuppe anzugreifen. „Allerdings lag ich in der Gruppe etwas zu weit vorne. Michael Valgren hat letztlich genau das getan, was ich eigentlich vorhatte.“

Worauf der Pechvogel aufbauen kann: Nach seinem starken Auftritt fehlte nicht viel zum ersehnten Tagessieg. Andreas Leknessund hatte sich bei den zahlreichen Attacken in der Fluchtgruppe auf den letzten 45 Kilometern schadlos gehalten und gut positioniert. Nach der letzten Bergwertung des Tages lag er zusammen mit Igor Arrieta, Aleksandr Vlasov und Damiano Caruso in Reichweite des führenden Duos um Michael Valgren und Einer Rubio. Rund 1,8 km vor dem Ziel hatte er mit den anderen die Lücke geschlossen – nur den entscheidenden Move verpasste er knapp. 


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

Zurück
Nächste