Das Pech gebucht

Wout van Aert musste die Vuelta nach einem heftigen Sturz mit einer Knieverletzung aufgeben. Zuvor war er einer der Top-Fahrer dieses Rennens. Das Grüne Trikot hatte er sicher auf den Schultern und unterwegs bereits drei Etappen gewonnen und das Rote Trikot getragen. Doch diese Vuelta reiht sich ein, in das verkorkste Rennjahr des Belgiers.
Im Frühjahr war Van Aert in einer herausragenden Form. Die ersten drei Klassiker stand er auf dem Podium, siegte in Kuurne. Dann der schlimme Sturz bei Dwars door Vlaanderen, der ihn bis Ende Mai aus dem Renngeschehen nahm. Selbst bei der Tour war Van Aert noch nicht wieder in Top-Verfassung. Bei der Vuelta dann allerdings lieferte er wieder wie gewohnt ab, war bärenstark und wurde nach und nach zum Favoriten für die WM. Doch dann erneut Sturzpech. Saisonende. Bitter und irgendwie sinnbildhaft für eine schwierige Saison für Van Aert und fast das gesamte Team Visma | Lease a Bike.
Für Wout van Aert heißt es nun Haken dran, an dieses verflixte Jahr 2024. Auf dass es 2025 besser läuft, er hätte es mehr als verdient.


