
Jordi Meeus (Red Bull-Bora-hansgrohe) hat die 58. Auflage der Ename Samyn Classic gewonnen. Im Sprint des dezimierten Feldes setzte sich der Belgier souverän durch. Rang zwei ging an Laurenz Rex (Soudal Quick-Step), der das Rennen 2024 gewonnen hatte. Dritter wurde Hugo Hofstetter (NSN Cycling), der im Jahr 2020 siegte und zum vierten Mal auf dem Podium des belgischen Eintagesrennens steht.
🚴🇧🇪 | Per Strand Hagenes redt het net niet. In de laatste meters komen de sprinters langszij en zo maakt Jordi Meeus het knap af. Hij wint Le Samyn. 💨
— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) March 3, 2026
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Das Rennen: 203,8 Kilometer von Quaregnon nach Dour. Zunächst wurde eine größere Runden gefahren, dann ein kürzerer Rundkurs, der auch mehrere Kopfsteinpflasterabschnitte hat.
Was sonst so passierte:
Christophe Laporte startete nicht, damit fehlte einer der im Vorfeld als Favorit gehandelten Top-Fahrer. Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Baptiste Vadic (TotalEnergies), Stijn Appel (BEAT CC p/b Saxo), Kévin Avoine (Van Rysel Roubaix), Lucas Bénéteau (St Michel – Preference Home – Auber93) und Bogdan Zabelinskiy (Aarco) wurden vom Feld an der kurzen Leine gehalten.
Rund 80 Kilometer vor dem Ende griff aus dem Feld Arnaud Tendon (Van Rysel Roubaix) an. Ed Uptegrove (EEW-VDK Cyclingteam) ging mit. Anschließend folgte in einer sehr aktiven Phase Angriff auf Angriff. Immer wieder lösten sich Gruppen, wurde dann aber nachgesetzt. Dann aber enstand eine größere Verfolgergruppe um Per Strand Hagenes und Hugo Page, diese schloss etwas mehr als 50 Kilometer vor dem Ende zur Spitze auf.
30 Kilometer vor dem Ende löste sich an der Spitze dann Hagenes auf einem Kopfsteinpflasterabschnitt. Immer wieder wurde aus dem Feld attackiert, war das Visma-Team sehr bemüht die Angriffe zu neutralisieren. Strand Hagenes behauptete sich lange vorn, wurde aber 300 Meter vor dem Ende eingeholt und es kam zum Sprint des dezimierten Feldes.
Die Erkenntnisse des Rennens:
- Ganz souveräner Sieg von Meeus im Sprint – eindeutig der schnellste Mann. Saisonsieg Nummer eins.
- Starker Sprint auch von Laurenz Rex, der seine gute Form vom Sonntag bestätigte.
- Pech für Van Aert – der Belgier hatte bei seinem ersten Saisonrennen rund acht Kilometer vor dem Ende einen Reifenschaden. Damit waren die Chancen auf ein gutes Ergebnis dahin. Bis dahin wirkte er aber sehr stark.
- Per Strand Hagenes mit einem sehr starken Auftritt! Lange behauptete er sich allein vorn und bewies Tempohärte.
- Rang sechs für den 20-jährigen Franzosen Matys Grisel vom Team Lotto Intermarché – der nächste starke Auftritt!
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