Tirreno-Adriatico 2026 – Profil Etappe 5

Mit mehr als 4200 Höhenmetern ist es die anspruchsvollste Etappe dieses Tirreno-Adriatico. Es geht reichlich auf & ab und im Finale geht es kurz vor dem Ziel steil bergan, dann hinab zur Line. Dieses Teilstück kann für den Kampf um den Gesamtsieg von großer Bedeutung sein. Giulio Pellizzari führt das Rennen mit zwei Sekunden Vorsprung vor Isaac del Toro an, die Abstände sind aber insgesamt noch recht klein. Die Top13 liegen innerhalb einer Minute. Das kann sich am Freitag ändern!


Die Vorschau wird präsentiert vom Hotel HAUS AM HANG – das Rennrad-Hotel am Kalterer See in Südtirol


Die Strecke

Es ist eine mehr als nur wellige Etappe, das belegen die 4200 Höhenmeter. Es gibt längere Anstiege zu Beginn, die nicht ganz so steil sind. Von Marotta aus führt die Strecke entlang des Flusses Metauro, dann beginnt das Auf & Ab – vorbei an Villa del Monte und Monterolo, bevor sie den Monte delle Cesane erreicht – kein leichter Anstieg! Der erste Kilometer hat rund 15 %.

Die Route führt durch Saltara (Sprint) und Cartoceto nach Mombaroccio und mündet in den abschließenden 21,6 km langen Rundkurs, der zweimal gefahren wird. Dieser Rundkurs hat es in sich! Es geht hoch und runter. Der Anstieg zum Santuario del Beato Sante ist happig. Unten steil, dann setzt er etwas ab, dann wieder steil. Vom letzten Gipfel sind es dann noch 1,5 Kilometer bis zum Ziel. Die letzten 300 Meter führen noch einmal leicht bergan.


Die Favoriten

Im Finale wird es sicher zum Kampf der Favoriten ums Blaue Leadertrikot kommen – vermutlich machen sie auch den Tagessieg unter sich aus. Das Terrain scheint ideal zu den Fähigkeiten von Isaac del Toro zu passen und sein UAE-Team ist stark genug, das Rennen nach seinen Wünschen zu gestalten. Die steilen Abschnitte des letzten Anstiegs des Tages passen sehr gut zum explosiven Del Toro. Auch das Finale am Samstag liegt dem Mexikaner, aber er wird sicher auch die Freitagsetappe zum Angriff nutzen wollen.

Giulio Pellizzari fuhr bislang sehr stark, doch gegen die Explosivität Del Toros wird es schwer. Man darf gespannt sein, was sich sein Red-Bull-Team einfallen lässt. Fahrer wie Antonio Tiberi oder Tobias Johannessen könnten zeitig in die Offensive gehen, versuchen Del Toro in die Defensive zu zwingen. Das Terrain bietet offensiven Taktiken durchaus Möglichkeiten – man darf gespannt sein, ob nicht Fahrer Ben Healy oder Santiago Buitrago auf der Schlussrunde früh angreifen.

***** Isaac del Toro
**** Pellizzari, Johannessen
*** Tiberi, Jorgenson
** Ciccone, Healy, Christen, Buitrago, Arensman
* Roglic, Van der Poel, Champoussin, Pinarello, Vendrame

TV: Livebilder ab 13:05 Uhr