Tirreno-Adriatico 2026 – Profil Etappe 7

Die letzte Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico führt nach San Benedetto del Tronto. Der Küstenort war schon oft das Ziel des Etappenrennens. In der ersten Hälfte der Etappe geht es zwar auf und ab, die letzten 80 Kilometer sind aber komplett flach. Es ist eine sehr gute Gelegenheit für die Sprinter und man darf davon ausgehen, dass sie sich diese Chance nicht entgehen lassen. In Sachen Gesamtwertung dürfte die Entscheidung gefallen sein, doch Isaac del Toro muss auch die letzte Etappe beenden, um die Dreizack-Trophäe mit nach Hause zu nehmen.

Für Ausreißer ist es eine schwere Aufgabe, sich auf diesem Terrain vorn zu halten, und vieles deutet auf einen Massensprint hin, doch möglicherweise spielt am Ende der Wind eine Rolle. Es sind rund 17 km/h Windgeschwindigkeit prognostiziert – das dürfte vielleicht nicht reichen, um das Feld zu sprengen, aber für Hektik und Stress kann es dennoch sorgen.


Die Vorschau wird präsentiert vom Hotel HAUS AM HANG – das Rennrad-Hotel am Kalterer See in Südtirol


Die Strecke

Die ersten Kilometer sind flach, dann beginnt nach rund 25 Kilometern die erste Steigung – unkategorisiert, moderat steil und mit Rückenwind geht es rund 10 Kilometer bergan. Nach der Abfahrt geht es dann zur letzten Bergwertung des Rennens. Etwa achteinhalb Kilometer ist die Steigung lang, hat nicht ganz 5% im Schnitt. Diego Pablo Sevilla vom Team Polti VisitMalta hat das Bergtrikot sicher auf seinen Schultern, vielleicht zeigt er sich dennoch ein letztes Mal.

Es folgt die Abfahrt zur Küste und dann geht es auf die finale Schlussrunde. Diese ist 14,5 Kilometer lang und wird fünf Mal absolviert. Die Anfahrt zum Ziel ist wenig kompliziert. Kurz nach der 1000-Meter-Marke gibt es noch eine kleine Schikane, dann geht es schnurstracks und flach zur Linie.

Die Favoriten

Das Terrain ist flach und nahezu ideal für Top-Sprinter Jonathan Milan. Er hat starke Anfahrer an seiner Seite und holte sich im vergangenen Jahr an gleicher Stelle den Sieg. Er ist der Top-Favorit auf den Etappensieg – doch die Konkurrenz ist stark. Magnier, Philipsen, Lund, Welsford .. es sind einige starke Sprinter im Rennen! Doch mit der extrem starken Mannschaft für solche Ankünfte und seiner enormen Power wird es für den Rest schwer, Milan zu schlagen.

***** Jonathan Milan
**** Magnier, Lund Andresen
*** Philipsen, Welsford
** De Lie, Bittner, Mihkels, van Poppel
* Kogut, Mozzato, Lonardi, Cortina

TV: Livebilder ab 13:05 Uhr