Profil 18. Etappe Giro 2026 (© RCS)

Über 171 Kilometer führt die 18. Etappe des Giro d’Italia 2026. Es geht von Fai della Paganella nach Pieve di Soligo, über welliges Terrain. Insgesamt müssen rund 1900 Höhenmeter absolviert werden. Schaut man etwas voraus, ist dies wohl die letzte Chance für Rouleure um einen Etappensieg zu kämpfen. Denn in den nächsten beiden Tagen sind die exzellenten Bergfahrer dran, in Rom darf man wohl mit einem Massensprint rechnen. Also werden viele Fahrer hier die letzte Chance sehen, sich in Szene zu setzen.

Je mehr Fahrer in der Gruppe des Tages dabei sein wollen, desto größer ist der Kampf zu Beginn der Etappe. Das Visma-Team wird nur darauf achten, dass kein gefährlicher Mann für das Rosa Trikot dabei ist, sonst können sie sich zurückhalten. Der Kampf um das Ciclamino ist noch nicht entschieden – hier werden die Hauptprotagonisten Paul Magnier und Jonatan Narvaez genau darauf achten, dass die Konkurrenz nicht ohne größte Anstrengung Boden gutmachen kann.

Für die Klassementfahrer heißt es, mit so wenig wie möglich Aufwand ins Ziel zu kommen, denn es warten am Freitag und Samstag zwei brutale Tage auf sie!


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Die Strecke der 18. Etappe des Giro 2026

Es geht nach dem Start flach in Richtung Trento, dann beginnt eine kurze Steigung. Unkategorisiert, aber vielleicht eine gute Gelegenheit, die Gruppe des Tages zu initiieren. Es bleibt den ganzen Tag leicht wellig, etwa zu Rennmitte steht die erste Bergwertung an – 3. Kategorie, kein Monsterberg.

Die letzte Steigung – Muro di Ca’ del Poggio – steht dann rund 10 Kilometer vor dem Ende an. Eine kurze, aber knackige Steigung mit mehr als 12 Prozent für rund einen Kilometer. Die letzten sechs Kilometer geht es leicht bergab – mit rund 2% im Schnitt – in Richtung Ziellinie.

Das Finale ist nicht sehr kompliziert, doch 300 Meter vor dem Ziel geht es nochmals rechts weg und dann über eine Brücke und ganz leicht ansteigend zur Linie.

Finale der 18. Etappe des Giro 2026

Sprintwertungen:
Red Bull km – km 154.3
Intermediate Sprints – km 135.4 – Guia

Bergwertungen:
km 87.7 – Fastro – m 350 (3ª cat.)
km 161.7 – Muro di Ca’ del Poggio – m 242 (4ª cat.)

Die Favoriten

Meist tauchen in der Schlusswoche einer Grand Tour immer wieder dieselben Fahrer in den Fluchtgruppen auf. Wer kann, schmeißt seine Körner auf die Straße, versucht alles möglich zu machen, um ein gutes Resultat einzufahren. Fahrer wie Alberto Bettiol, Jasper Stuyven, Jhonatan Narvaez, Alec Segaert, Filippo Zana, Diego Ulissi – und noch locker 20 weitere Namen könnte man aufzählen. Abgesehen von der üblen Steigung kurz vor dem Ziel ist das Terrain überwiegend leicht wellig – ideal für rempofeste Rouleure.

Viele Mannschaften wollen sicher mehrere Fahrer vorn dabei haben. Movistar zeigte das zuletzt immer wieder. Auch bei UAE darf man das erwarten, kämpft man zudem noch ums Ciclamino mit Narvaez.

***** –
**** Ganna, Stuyven
*** Bettiol, Narváez, Ulissi, Christen
** Ciccone, Turner, Sheffield, Sobrero
* Strong, Aular, Milesi, Silva, Zambanini,

Start: 13: 15 Uhr
Ziel: ~17:10 Uhr


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