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Überraschter Tagessieger 

Paul Magnier
(Foto:Roberto Bettini / SprintCyclingAgency/BettiniPhoto©/Cor Vos)

„Mit diesem Sieg habe ich nicht gerechnet“, betonte Paul Magnier im Siegerinterview. „Ich bin überglücklich und danke dem Team für das Vertrauen.“ Er selber hätte das Vertrauen in seine Fähigkeiten nicht gehabt und wäre schon am ersten Anstieg des Tages zurückgefallen. „Ich habe dann versucht, mich neu zu fokussieren.“ Seine Teamkollegen hätten ihn beim Anstieg zum Muro di Ca’ del Poggio hervorragend unterstützt, im Finale sei dann Jasper Stuyven einen super Lead-out gefahren. Magnier: „Ich genieße den dritten Sieg beim Giro und bin stolz auf das Erreichte. Damit hätte ich zum Beginn der Rundfahrt nicht gerechnet.“ Dass der Sieg unerwartet kam, bestätigte auch Jasper Stuyven. Angesichts des Etappenprofils hätte die Mannschaft eher mit einem Ausreißersieg gerechnet. „Paul hat in den letzten Tagen wirklich gelitten“, führt der Belgier aus, „doch die Tatsache, dass heute kein Druck auf uns lastete, hat vielleicht sogar geholfen“.  

Mit diesem Sieg hat Magnier in der Punktewertung nun wieder die Nase vorn. Satte 50 Punkte brachte ihm der Tageserfolg ein, Jhonatan Narváez (UAE Emirates XRG) konnte heute nur beim einziges Zwischensprint einen Punkt einstreichen. Beide Teams hatten den Großteil der Zwischensprintpunkte den vier Ausreißern überlassen. Mit Blick auf die finale Sprintetappe in Rom hat Magnier nun im Kampf um das Ciclamino wieder die besseren Karten in der Hand. 


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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