
Viele hatten mit einem Massensprint gerechnet, am Ende jubelte ein Ausreißer. Fredrik Dversnes (Uno-X Mobility) hat die 15. Etappe des 109. Giro gewonnen. Der Norweger setzte sich im Sprint der vierköpfigen Ausreißergruppe vor Mirco Maestri (Team Polti VisitMalta) und Martin Marcellusi (Bardiani CSF 7 Saber) durch. Rang vier ging an Mattia Bais (Team Polti VisitMalta). Den Sprint des Feldes gewann Paul Magnier (Soudal Quick-Step) vor Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets).
Die Zeit für die Gesamtwertung wurde bei der vorletzten Zielpassage genommen. Jonas Vingegaard (Visma | Lease a Bike) bleibt in Rosa. Er führt weiter vor Afonso Eulálio (Bahrain – Victorious) und Felix Gall (Decathlon CMA CGM) die Gesamtwertung an.
Das Rennen: 157 Kilometer von Voghera nach Mailand. Komplett flach – ideal für die Sprinter.

(© RCS)
Was sonst so passierte:
Nach dem Start wurde attackiert, es löste sich eine kleine Gruppe. Martin Marcellusi (Bardiani-CSF 7 Saber), Mattia Bais, Mirco Maestri (Polti VisitMalta) und Fredrik Dversnes (Uno-X Mobility) fuhren schnell rund drei Minuten Vorsprung heraus, im Feld kontrollierten die Sprinterteams. Beim Zwischensprint war Marcellusi vorn. Aus dem Feld holte sich Paul Magnier den einen Zähler.
Bei der ersten Zielpassage, rund 65 Kilometer vor dem Ende, lagen die Ausreißer rund zwei Minuten vor dem Feld. Nach und nach reduzierte das Feld den Rückstand. Als es rund 16 Kilometer vor dem Ende auf die letzte Runde ging, lagen die Ausreißer noch immer mehr als 50 Sekunden voraus. Den Sprintern gingen die Helfer aus und die Ausreißer kamen am Ende durch.

