Da stand es plötzlich da, das Paket. Name und Adresse stimmten, und bei POC als Absender hatte ich schnell eins und eins zu “CM-Testpilot” addiert. Schick, schon fast edel verpackt war der Helm und so war bereits der allererste Eindruck positiv. Ich muss zugeben, dass ich noch nie zuvor einen POC-Helm in den Händen hielt, aber natürlich schon einige aus der Ferne gesehen hatte.

Das Design ist schon etwas eigenwillig, und ich bin sicher kein Rennrad-Hipster, so muss ich zugeben, dass ich das Paket nicht ohne Vorbehalte aufgemacht habe. Aber neugierig war ich natürlich und habe zack, zack, sofort ausgepackt. Für die Fotos habe ich den Helm dann später ganz pflichtbewusst wieder eingepackt 😉 . 

 

Leicht und gut verarbeitet 

Bislang bin ich nie billige Helme gefahren und mein aktuelles Modell ist definitiv ein guter Helm. Mit dementsprechend prüfendem Blick sollte der Test losgehen. Sofort fiel mir auf, dass der POC sehr leicht ist und wirklich gut verarbeitet. Angegeben ist er mit 230 Gramm, das werde ich natürlich noch nachwiegen. Trotz kritischem Blick habe ich keine Stellen gefunden, wo mal etwas übersteht, irgendwelche Klebekanten sind oder wo etwas unsauber verarbeitet wäre. Gut, das darf man bei einem Helm dieser Preisklasse sicher auch erwarten.

Auch was die Optik betrifft, war ich vom POC Octal positiv überrascht. Aber gut, man muss die Sachen eben selbst anschauen, um wirklich einen Eindruck zu bekommen. 

no images were found

 

Aufgesetzt

Also, auf das Ding und vor den Spiegel. Die Größe geht natürlich nach Kopfumfang und da gibt es die üblichen Größen. Ich habe 56 cm Kopfumfang und teste eine “M”, hätte vielleicht sogar eine “S” tragen können. Optisch passt es sicher so oder so. Das Einstellen funktionierte super. 

Das System mit dem Riemenkreuz war mir bislang fremd und man kann da auch nicht wirklich was einstellen. Das Inlay ist mit dem Stirnriemen verbunden, so wird beim Verstellen des Stirnriemens auch das Inlay geringfügig (eher im Millimeter- und nicht etwa im Zentimeterbereich) enger. Das ist sehr angenehm, eine clevere Lösung und macht eine super Passform.  Dadurch sitzt der Helm bombensicher – wirklich eine super Sache. Die Riemen selbst sind aus einem sehr soften Material, was mir persönlich auch gut gefällt.

Was natürlich sofort auffällt, ist die weit nach unten gezogene Rückpartie. Fast schon BMX-mäßig. Da bin ich gespannt, wie es auf dem Rad ist.

 

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist wirklich positiv. Ich hätte mir diesen Helm wohl wegen des Designs eher nicht selbst gekauft, bin jetzt aber auch was die Optik betrifft positiv überrascht. Jetzt gehts aufs Rad und nach ein paar hundert Kilometern gibts ein Zwischenfazit, hoffentlich ohne einen echten Sicherheitstest zu machen.

 

Bis dann,

Tom.

 

Den POC Octal findet ihr hier bei Brügelmann.

 

Über CM-Testpilot – Empfehlungen von Freunden für Freunde:

In den vergangenen zwei Jahren ist mit unserem Radsportmagazin auch eine großartige Community entstanden. Dort habt ihr euch in den vergangenen Monaten nicht nur über den Profisport, sondern auch über TrainingAusrüstung und Räder ausgetauscht, euch gegenseitig Tipps gegeben und diskutiert. Daraus entstand die Idee des „CyclingMagazine-Testpiloten“. Dabei seid ihr, also die radsportbegeisterte CyclingMagazine-Community als Tester gefragt. Ihr testet Radausrüstung aus dem Shop von Brügelmann und gebt eure Erfahrungen und Gedanken dazu an die Community weiter – direkt aus dem (Radsport)Alltag, praxisnäher als jeder synthetischer Labortest. Daraus sollen „Empfehlungen von Freunden für Freunde“ entstehen. 

Wenn du Lust hast, Radsportausrüstung und Klamotten zu testen, schickst du uns eine Mail an testpilot@cyclingmagazine.de mit folgenden Informationen: Geschlecht, Kleidergröße, Kopfumfang, Schuhgröße, ~Jahreskilometer (Rennrad/Mountainbike), Arbeitspendler (ja/nein).